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BILANZ: Über Budget, unter Vorjahr

Kundengelder und Ausleihungen sind bei der Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel 2017 gestiegen. Der Jahresgewinn ist hingegen gesunken, liegt aber immer noch über einer Million Franken.

Wie die anderen Raiffeisenbanken veröffentlicht auch die Genossenschaft Münchwilen-Tobel in diesen Tage ihren Jahresabschluss. Die Bank verzeichnete im Geschäftsjahr 2017 einen Zuwachs bei den Ausleihungen von über 18 Millionen Franken. Die Kundengelder stiegen um weitere 10 Millionen. Die Bilanzsumme stieg auf über 563 Millionen Franken. Aufgrund der tieferen Zinsmarge reduzierte sich der Jahresgewinn um rund 225000 Franken.

Durch die ungebrochen hohe Bautätigkeit im Geschäftskreis erhöhten sich die Ausleihungen auf 490 Millionen Franken. Die Kundeneinlagen erhöhten sich auf 438 Millionen, mit welchen ein Teil der Ausleihungen refinanziert werden konnten. Aufgrund des weiterhin sehr tiefen Zinsniveaus flossen weitere Kundengelder in den Wertschriftenbereich. Das Depotvolumen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 6 Millionen Franken auf über 63 Millionen. Die Zinsmarge reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr auf 1.08 Prozent. Sowohl Zinsertrag wie auch Zinsaufwand reduzierten sich im Berichtsjahr netto um 270000 Franken oder 4,34 Prozent, wie die Bank mitteilt. Aufgrund der regen Tätigkeiten im Wertschriften- und Kreditbereich erhöhte sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um über 16 Prozent. Den Erfolg aus dem Handelsgeschäft konnte das Vorjahresergebnis nicht mehr erreichen und reduzierte sich um 5,6 Prozent. Infolge Aufstockung der Beteiligungen bei der Pfandbriefbank konnte der übrige Erfolg diversifiziert werden. Durch die Erhöhung des Personalbestandes, durch Abgrenzungen diverser Dienstaltersgeschenke und durch Vorarbeiten betreffend des anstehenden Zusammenschlusses mit der benachbarten Raiffeisenbank Wängi-Matzingen erhöhte sich der Personalaufwand um 8,6 Prozent, also um 180000 Franken.

Nach Einlage von 1,7 Millionen Franken in die stillen Reserven und Bezahlung von 471000 Franken Steuern wird ein Jahresgewinn von 1011000 Franken ausgewiesen, was über dem Budget, jedoch rund 18 Prozent unter dem ausserordentlich positiven Vorjahresergebnis liegt. (red)

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