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BICHELSEE: Ein fabelhaftes Schaufenster

Nebst viel Politprominenz trafen sich an der Gewerbemesse auch Jung und Alt aus nah und fern. Für die Organisatoren gab es ausnahmslos Anerkennung und positives Feedback.
Christoph Heer
Ständerätin Brigitte Häberli beweist Geschick im Umgang mit der Maurerkelle. (Bilder: Christoph Heer)

Ständerätin Brigitte Häberli beweist Geschick im Umgang mit der Maurerkelle. (Bilder: Christoph Heer)

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Über 50 Aussteller, hauptsächlich aus der Gemeinde, dafür aus den unterschiedlichsten KMU-Branchen, machten aus der Gewerbeausstellung «Schaufenster Bichelsee-Balterswil», einen dreitägigen Top-Anlass.

Nach einem Unterbruch von fünf Jahren zum bisher fünften Mal fand diese – nicht nur für die Aussteller – wichtige Messe statt. So präsentierten sich in erster Linie klassische und spezialisierte Gewerbler aus dem Baubereich. Aber auch Dienstleister aus den Bereichen Fahrzeugen, Finanzen, Informatik, Versicherungen, lokalem Detailhandel oder der Gesundheitsbranche, lockten das Publikum an ihre Marktstände. Das ganze Treiben ähnelte stark einer ungemein grossen Familienzusammenkunft.

Den Betrieb in ein optimales Licht rücken

Keine Spur von Neid und Missgunst, ganz im Gegenteil, man half untereinander aus, besuchte die benachbarten Aussteller und genoss die Zeit mit seinesgleichen. Das vielfältige Angebot wurde von Freitag bis Sonntag nicht nur in der Turnhalle angepriesen, sondern auch im Freien und in nebenstehenden Zelten. Ziel der Organisatoren, mit OK-Präsident Roger Schneider, war es, die Betriebe in ein optimales Licht rücken zu können. Licht hatte es dank dem wunderbaren Frühlingswetter genug, Petrus hat es sehr gut gemeint mit den Bichelseer und Balterswiler.

Als erster Höhepunkt der dreitägigen, kleinen und feinen Messe, galt die offizielle Eröffnung im Festzelt am frühen Freitagabend. Den kurzen Ansprachen kantonaler und kommunaler Politiker wohnten zahlreiche Gleichgesinnte bei. Gemeindepräsident Beat Weibel lobte in erster Linie die überwältigende Bereitschaft seitens der Aussteller, Ausserordentliches zu leisten. «Hier wurde ganz klar aufgezeigt, was alles möglich ist, wenn man Hand in Hand auf ein Ziel hin zusammenarbeitet. Es macht mich stolz, bei uns derart viele Personen zu wissen, die sich nicht zu schade sind, so etwas Grosses auf die Beine zu stellen.»

«Was ich gesehen habe, ist eine tolle Leistungsshow unseres lokalen Gewerbes», sagte Hansjörg Brunner, Nationalrat und Präsident Thurgauer Gewerbeverband aus Sirnach.

«Es gibt keine bessere Möglichkeit, sich zu zeigen»

Dass man umdenken muss, ist für ihn klar. Der Nationalrat bekräftigte, dass es stets wichtiger wird, das lokale Gewerbe zu berücksichtigen. «Lokal statt Global muss die Devise heissen», sagte er. Auch Regierungsrat Walter Schönholzer hob den Mahnfinger indem er betonte, wie wichtig solche Ausstellungen sind. «Es gibt für das lokale Gewerbe keine besseren Möglichkeiten als solche Messen. Kontakte zur Bevölkerung knüpfen ist das A und O.» Sein allergrösstes Kompliment richtete Schönholzer an OK-Präsident Roger Schneider und all seinen Mitstreitern. «Grosses Kompliment. Eine fabelhafte und vielseitige Ausstellung, bravo».

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