BEWEGUNG: Eine sportliche Weltreise

Im Sportzentrum Augenfeld fand der kantonale Spiel- und Sporttag von Behindertensport Thurgau statt.

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Die Aktiven bewegen sich mit Wasserball-Weltkugeln. (Bild: PD)

Die Aktiven bewegen sich mit Wasserball-Weltkugeln. (Bild: PD)

Alle fünf Jahre ist die Sportgruppe Frauenfeld für die Durchführung dieses Anlasses verantwortlich. Um 10 Uhr trafen alle Leiter und Helfer in der Sporthalle ein, am Eingang türmten sich viele verschiedene Turngeräte und allerhand Material für die verschiedenen Posten, die auf der Weltreise zu absolvieren waren. Der Eingangsbereich präsentierte sich wie ein Pfadilager.

Während das Sport-OK und die Helfer die Halle für den Postenlauf einrichteten, kümmerte sich der Vorstand um das leibliche Wohl. Im Office wurden Sandwiches gestrichen, der Metzger brachte Grill, Würste und Brot. Und die vielen gespendeten Kuchen wurden so präsentiert, dass den Gästen die Wahl ganz bestimmt zur Qual wird.

Mit den ersten angemeldeten Gruppen trafen auch die sieben Musiker der Gruppe Mollton ein. Sie unterhielten die Aktiven bis zum Start mit fetziger Musik. Pünktlich um 13 Uhr begrüsste die Präsidentin von PluSport Frauenfeld, Georgette Himmelberger, die Aktiven sowie die Ehrengäste Ruedi Huber, Stadtrat von Frauenfeld, und Christian Lohr, CVP-Nationalrat und Ehrenpräsident von PluSport Schweiz. Alle Redner betonten die Wichtigkeit solcher Anlässe und bedankten sich beim OK für das grosse Engagement.

Spiel und Sport aus aller Welt

Passend zum Thema Weltreise erhielten die Aktiven eine Wasserball-Weltkugel. Ein schönes Bild ergab sich, als sich die rund 100 Aktiven zu Musik aus verschiedenen Nationen mit dem blauen Wasserball bewegten. An den fantasievoll zusammengestellten Posten waren unterschiedliche Fähigkeiten gefragt, so dass den unterschiedlichen Beeinträchtigungen so gut als möglich Rechnung getragen wurde: In der Schweiz wurde Softtennis gespielt, in Deutschland Fussball, in Frankreich wurde ein Turm gebaut, in Norwegen gefischt, in Äthiopien wurde zum Dauerlauf gestartet, in Österreich ein Slalom absolviert. In Russland mussten die Aktiven Nüsse knacken und in Griechenland galt es, die Mohrenköpfe zu fangen. Der Nachmittag verging wie im Nu, gegen Schluss zeigten sich da und dort Ermüdungserscheinungen. Zum Abschied erhielten alle ein Foto von sich selbst, aufgenommen am Stand Amerika. sowie ein Überraschungssäckli.

Beim Nachtessen wurden die sportlichen Höhepunkte des Nachmittages an die Wand projiziert. Eine eigentliche Rangliste gab es nicht: Mitmachen kommt vor dem Siegen – das Motto galt auch hier. Der ganze Tag verlief unfallfrei. (pd)