Bevölkerung wächst erneut um 1,4 Prozent

FRAUENFELD. Die Thurgauer Wohnbevölkerung wächst kräftig weiter. Ende 2015 lebten 266 510 Personen im Kanton. Das Wachstum betrug 1,4 Prozent, gleich viel wie im Jahr zuvor. Etwas abgeflacht hat sich mit 2,7 Prozent die Zunahme der ausländischen Wohnbevölkerung (2014: 3,8 Prozent).

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FRAUENFELD. Die Thurgauer Wohnbevölkerung wächst kräftig weiter. Ende 2015 lebten 266 510 Personen im Kanton. Das Wachstum betrug 1,4 Prozent, gleich viel wie im Jahr zuvor. Etwas abgeflacht hat sich mit 2,7 Prozent die Zunahme der ausländischen Wohnbevölkerung (2014: 3,8 Prozent). Das Wachstum liegt hier aber weiterhin über jenem der schweizerischen Bevölkerung im Kanton (1,0 Prozent).

Weniger Deutsche kommen

Vor allem der Zustrom aus Deutschland hat gegenüber früheren Jahren abgenommen. Letztes Jahr nahm die Zahl der deutschen Bevölkerung noch um 300 Personen zu und liegt jetzt bei rund 21 100. Damit bleiben die Deutschen die grösste Ausländergruppe im Kanton Thurgau, gefolgt von der italienischen (9200) und der mazedonischen (6800). Bei den polnischen und ungarischen Staatsbürgern wurden 2015 im Thurgau mit je über 20 Prozent die höchsten Wachstumsraten verzeichnet.

Mit einem Plus von 1,9 Prozent hat der Bezirk Münchwilen letztes Jahr überdurchschnittlich an Wohnbevölkerung zugelegt. Genau im Durchschnitt liegt der Bezirk Frauenfeld (1,4), die Bezirke Kreuzlingen und Weinfelden sind mit je 1,2 Prozent hingegen unterdurchschnittlich gewachsen.

Städte unterdurchschnittlich

Profitiert haben vom Bevölkerungswachstum 2015 an erster Stelle die regionalen Zentren (plus 1,7 Prozent). Vor allem Aadorf und Münchwilen sind letztes Jahr mit einem Zuwachs von 190 Personen (2,2 Prozent) beziehungsweise 110 (2,1 Prozent) kräftig gewachsen. In den kantonalen Zentren beziehungsweise Städten nahm die Wohnbevölkerung um 1,2 Prozent zu. Auffallend: In der Stadt Kreuzlingen, jahrelang der Bevölkerungsmagnet Nummer eins im Thurgau, sank das Wachstum sogar auf 1,0 Prozent.

Unter dem Strich ist letztes Jahr die Wohnbevölkerung in vier von fünf Thurgauer Gemeinden gewachsen. Besonders hoch war das Wachstum prozentual in Gachnang (6,5 Prozent), Lengwil (5,6 Prozent) und in Wilen (4 Prozent). (ck)