Bevölkerung erhält Einblick in die Arbeit der Jäger

WARTH-WEININGEN. Im Rahmen von «Warth-Weiningen feiert» riefen die Jäger: «Weidmannsheil.» Und «Weidmannsdank» folgte ein grosser Teil der Bevölkerung der Einladung. Aus dem Wald, oberhalb der Kiesgrube bei Nergeten, erklangen Jagdhornklänge.

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Der Wald bietet viele Eindrücke für Kinder und Erwachsene. (Bild: Christine Luley)

Der Wald bietet viele Eindrücke für Kinder und Erwachsene. (Bild: Christine Luley)

WARTH-WEININGEN. Im Rahmen von «Warth-Weiningen feiert» riefen die Jäger: «Weidmannsheil.» Und «Weidmannsdank» folgte ein grosser Teil der Bevölkerung der Einladung. Aus dem Wald, oberhalb der Kiesgrube bei Nergeten, erklangen Jagdhornklänge. «Diese Totverblasung wird nach der Jagd als letzte Ehrerweisung für das Wild gespielt», erklärte Jagdaufseher Hansruedi Bosch.

Mitglieder der Jagdgesellschaft informierten über den Wald, das Wild und die Jagd. Vielen Besuchern wurde dabei klar, dass Jäger nicht einfach die «armen Tiere» schiessen, sondern für einen Ausgleich der Population sorgen, da die natürlichen Feinde fehlen.

An einem der Stände wurde auf das richtige Verhalten bei Wildunfällen auf der Strasse hingewiesen. Auch wenn nach einer Kollision das Tier flüchtet, ist die Notfallnummer 118 zu benachrichtigen. Zu den Aufgaben des Jagdaufsehers gehört es dann, das Tier zu suchen, und je nach Zustand zu erlösen. Als Publikumsmagnet erwies sich der Schauwagen mit den vielen einheimischen Tierexponaten. Gross und klein begegnete Dachs, Marder, Hase, Waldkauz und Specht auf Augenhöhe. (clu)