«Beulen, Rost und Lack habe ich belassen»

Der Töfflifan Heinz Rüegg aus Ettenhausen nimmt kommenden Samstag am Red Bull Alpenbrevet teil. Für den Töfflianlass von vierstündiger Fahrt mit einer Länge von 110 km über drei Pässe liess der 40-Jährige seinen Oldtimer restaurieren. Sind Sie zum ersten Mal dabei?

Drucken
Teilen
Heinz Rüegg Töfflifan aus Ettenhausen und zum ersten Mal am Alpenbrevet (Bild: pd)

Heinz Rüegg Töfflifan aus Ettenhausen und zum ersten Mal am Alpenbrevet (Bild: pd)

Der Töfflifan Heinz Rüegg aus Ettenhausen nimmt kommenden Samstag am Red Bull Alpenbrevet teil. Für den Töfflianlass von vierstündiger Fahrt mit einer Länge von 110 km über drei Pässe liess der 40-Jährige seinen Oldtimer restaurieren.

Sind Sie zum ersten Mal dabei?

Ja, ich habe mir zum Ziel gesetzt, bis zu meinem 40. Geburtstag mitzumachen. Da liess ich mein Töffli bis am 20. August in der Werkstatt «Töfflischmid» in Aadorf restaurieren.

Dann ist es jetzt topmodern?

Im Gegenteil. Mein Töffli «Moor» ist ein Oldtimer. Beulen, Rost und Lack habe ich belassen, wie alles war – nach dem Motto: «Wenn du eine alte Frau unters Messer legst, wird sie trotzdem nicht jung.»

Warum heisst Ihr Töffli «Moor»?

Die frühere Werkstatt, wo das Zwei-Gang-Töffli herkommt, hiess so. Der Name ist bis heute auf dem Lenker eingraviert.

Treffen Sie für Samstag noch andere Massnahmen?

Ich lasse meinen Bart wachsen. Und ich sorge für gute Musik.

Welche?

Da gibt es nur einen Song: «Born to be wild» von Steppenwolf aus dem Film «Easy Rider», wo die Hauptfiguren über die amerikanischen Highways fahren. So klingt für mich Freiheit.

Geht es Ihnen darum?

Das ist das Wichtigste. Töfflifahren ist aber auch an sich schön. Es geht nicht um das Tempo, wir fahren 30 km/h. Da ist das Vibrieren, das Knattern und der Ölgeruch des Zweitakters. Und man sieht mehr von der Landschaft als auf dem Töff. (tva)

Aktuelle Nachrichten