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BETTWIESEN: Ein Kandidat fehlt noch

Die Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde bewilligte einen höheren Sanierungskredit als vorgesehen. Und der Behördenwahl steht kaum mehr etwas im Weg.
Roman Scherrer
Licht am Ende des Tunnels: Katholisch-Bettwiesen dürfte bald wieder eine Behörde haben. (Bild: Nana Do Carmo)

Licht am Ende des Tunnels: Katholisch-Bettwiesen dürfte bald wieder eine Behörde haben. (Bild: Nana Do Carmo)

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

«Sehr ruhig und ohne Überraschungen», beschreibt Paul Rutishauser die Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Bettwiesen vom Montag. Als kommissarischer Verwalter von Katholisch-Bettwiesen leitet er die Geschicke der Kirchgemeinde.

Entsprechend Rutishausers Aussage entspann sich keine Diskussion um die Standard-Traktanden. Die 31 anwesenden Kirchbürger haben die Rechnung 2017, welche einen Gewinn von rund 40000 Franken ausweist, einstimmig genehmigt. Das Ergebnis ist Steuereinnahmen zu verdanken, welche wesentlich höher als geplant ausgefallen sind. Das Budget 2018 weist beim Punkt Finanzausgleich einen um rund 20000 Franken tieferen Betrag aus als die Rechnung 2017. Dennoch rechnet die Kirchgemeinde mit einem Plus von rund 37 000 Franken. «Da die Steuereinnahmen in Bettwiesen gestiegen sind, wird der Ertrag aus dem Finanzausgleich kleiner ausfallen», sagt Paul Rutishauser. Sowohl das Budget als auch der gleichbleibende Steuerfuss von 27 Prozent wurden einstimmig angenommen.

Zusätzliche Fotovoltaikanlage

Diskutiert haben die Kirchbürger dann vor allem über einen Kreditantrag von 110000 Franken für die Sanierung und Isolation des Pfarrhausdaches. Dieses ist an einigen Stellen undicht. Die Sanierung mache laut Rutishauser Sinn, da die Kirchgemeinde den ersten Stock des Pfarrhauses vermieten konnte und man die dort eingelagerten Utensilien, wie etwa Ministrantenkleider, ins Dachgeschoss zügeln möchte.

Einerseits wurde die Frage gestellt, ob die Sanierung jetzt schon nötig sei. «Andere waren der Meinung, man könnte gleichzeitig auch mehr sanieren, etwa die Fassade malen und die Läden ersetzen. Dafür wäre der Aufwand aber zu hoch, weil man dabei eine Aussenisolation der Fassade mitberücksichtigen müsste», so Rutishauser.

Aus der Kirchbürgerschaft kam dann der Vorschlag, man möge im Zuge der Dachsanierung auch eine Fotovoltaikanlage einbauen. Die Zustimmung für die Idee war gegeben. So bewilligten die Stimmberechtigten schlussendlich gar einen Gesamtkredit über 143000 Franken, wovon 33000 Franken für die Fotovoltaikanlage vorgesehen sind. «Wir gehen davon aus, dass wir dafür etwa 15000 Franken aus Energie-Förderbeiträgen zurückerhalten», so Rutishauser.

Vier Personen stellen sich zur Wahl

Vor rund zwei Jahren ist Paul Rutishauser von der katholischen Landeskirche als kommissarischer Verwalter in Bettwiesen eingesetzt worden, als die damalige Kirchenbehörde geschlossen zurückgetreten war (unsere Zeitung berichtete). Die Suche nach Kandidaten für eine neue Behörde verlief bis vor kurzem ohne Erfolg.

Nun würden sich laut Rutishauser voraussichtlich vier Kandidaten zur Wahl stellen. Handlungsfähig wäre das eigentlich fünfköpfige Gremium mit mindestens drei Mitgliedern. Am 10. Juni findet die Behördenwahl an der Urne statt. Dadurch könnte die neue Kirchenbehörde bereits ab August ihre Arbeit aufnehmen –vorausgesetzt der Kirchenrat stimmt der Wahl zu. «Ich bin zuversichtlich, dass eine Behörde zustande kommt», meint Rutishauser. Nebst mindestens einem weiteren Kandidaten für die Behörde werden nun noch Rechnungsrevisoren gesucht.

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