Besseres Französisch dank gelebtem Bezug

FRAUENFELD. Das Ende des Frühfranzösisch kann dazu führen, dass die Thurgauer Volksschule sogar bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Französischunterricht erhält. Diese Meinung vertritt Katharina Winiger (GP, Frauenfeld) in einer Interpellation mit 23 Mitunterzeichnern.

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FRAUENFELD. Das Ende des Frühfranzösisch kann dazu führen, dass die Thurgauer Volksschule sogar bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Französischunterricht erhält. Diese Meinung vertritt Katharina Winiger (GP, Frauenfeld) in einer Interpellation mit 23 Mitunterzeichnern. Laut Winiger muss der Thurgau jetzt die Weichen richtig stellen. Die Schüler müssten einen gelebten Bezug zum Französisch bekommen. Beim Englischen hätten sie ihn dank englischen Ausdrücken, wie cool, style und trailer, die Teil unserer Sprache geworden seien. Dieser Bezug fehle beim Französisch. Um ihn zu schaffen, schlägt Winiger vor, allen Schülern einen mindestens einwöchigen Sprachaufenthalt im Welschland zu ermöglichen. Dieser soll eventuell obligatorisch erklärt werden. Die Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit wäre das ideale Instrument, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu fördern. Aber nur 39 Schülerinnen und Schüler hätten an einem Austausch teilgenommen. (wu)