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Besorgte Bürger starten Petition

STECKBORN. 34 Einsprachen waren gegen den Gestaltungsplan Scheitingen eingegangen. Nun hat sich eine Anwohnergruppe organisiert und sammelt dagegen Unterschriften. Sie wollen erreichen, dass der Gestaltungsplan abgelehnt wird.
Gjon David
Fotorealistische Visualisierung der IG Scheitingen: So dürfe Steckborn in Zukunft nicht aussehen, fordert die Anwohnergruppe. (Bild: Pd.)

Fotorealistische Visualisierung der IG Scheitingen: So dürfe Steckborn in Zukunft nicht aussehen, fordert die Anwohnergruppe. (Bild: Pd.)

Der Gestaltungsplan Scheitingen soll abgelehnt werden. Dafür wollen eine Gruppe gut organisierter Anwohner mit einer Petition sorgen.

«Wir bemühen uns, viele Unterschriften zu sammeln, damit diese überdimensionalen Wohnblocks nicht gebaut werden», sagt Erwin Utz. Er ist Mitglied der Anwohnergruppe – Interessengruppe (IG) Scheitingen. Mit der Petition wollen wir erreichen, dass der Gestaltungsplan abgelehnt wird.

34 Einsprachen

Der Gestaltungsplan Scheitingen liegt seit dem 6. Juli 2012 auf. Geplant sind sieben Mehrfamilienhäuser. Bis zur Eingabefrist am 26. Juli 2012 waren 34 Einsprachen eingegangen (unsere Zeitung berichtete). «Das ist eine respektable Anzahl an Einsprachen für ein solches Projekt», sagt Utz. Die Einsprachepunkte seien die Zerstörung des geschützten Ortsbildes von Steckborn, das fehlende Verkehrskonzept im Quartier Scheitingen sowie Unstimmigkeiten in den Gestaltungsplanunterlagen, erläutert Utz. Um diese Einsprachen zu untermauern, habe sich die Anwohnergruppe organisiert und führe die Petition «Gestaltungsplan Scheitingen: so nicht» durch, erzählt Utz weiter. Doch was bedeutet das konkret? «Im Rahmen dieser Petition werden Unterschriftensammelaktionen durchgeführt.»

Infos am Samstag

Am Samstag, 15. September, von 8 bis 13 Uhr könne sich jeder anhand der Unterlagen und fotorealistischen Visualisierungen ein Bild machen, was das Städtchen Steckborn auf der Scheitingerwiese erwarte. Auf dem Rathausplatz und dem Gemeindehausplatz würden Mitglieder der IG Scheitingen die Einzelheiten erläutern. «Alle interessierten Einwohner von Steckborn erhalten Gelegenheit, ihre Unterschrift auf den Petitionsbogen zu setzen», sagt ErwinUtz.

Zusammen mit der Steckborner Bevölkerung werde somit daran gearbeitet, den Gestaltungsplan auf ein annehmbares und erträgliches Ergebnis zu bringen. 200 Unterschriften seien das Minimum, dass erwartet werde, sagt Utz. «Wir werden aber sicher viel mehr sammeln.» Warum ist er sich da so sicher?

Echo des Widerstands

«Das Echo des Widerstands vieler Bürger ist auf der Strasse wahrnehmbar», sagt Utz. Er habe schon einige Bürger angesprochen und gemerkt, dass sie die Überbauung nicht wollen. «Diese riesigen Betonblöcke passen nicht zum Quartier Scheitingen. Ich wohne im Quartier Scheitingen und wir wollen, dass unser Quartier seinen Charakter behält.»

Bildmontage der IG Scheitingen: Die sieben Wohnblöcke auf der Scheitinger-Wiese in Steckborn. (Bild: pd)

Bildmontage der IG Scheitingen: Die sieben Wohnblöcke auf der Scheitinger-Wiese in Steckborn. (Bild: pd)

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