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BERUFSMESSE: Die Basis für den Wohlstand

Den Schülern präsentieren sich an der sechsten Thurgauer Berufsmesse mehr als 200 verschiedene Berufe. Gestern war die Eröffnungsfeier.
Christof Lampart
Diana Gutjahr, Vizepräsidentin Gewerbeverband, spricht mit Marina Frei, Fachfrau Information und Dokumentation. (Bild: Christof Lampart)

Diana Gutjahr, Vizepräsidentin Gewerbeverband, spricht mit Marina Frei, Fachfrau Information und Dokumentation. (Bild: Christof Lampart)

Der Präsident von Gewerbe Thurgau, Hansjörg Brunner aus Wallenwil, brachte am Donnerstagvormittag im Plenarsaal des Bildungszentrums für Gesundheit in Weinfelden im Rahmen der Eröffnungsfeier der Berufsmesse auf den Punkt, was wohl alle dachten: «Lernende sind jung – und stehen doch zugleich mitten im Berufsleben. Wer eine Berufslehre erfolgreich beendet, besitzt ausgezeichnete Jobchancen. Besonders begehrt auf dem Arbeitsmarkt sind seit Jahren gut ausgebildete Handwerker. Und daran dürfte sich auch in Zukunft nichts ändern.»

«Jeder Beruf hilft, Wohlstand aufzubauen»

Welcher Beruf aber zu einem selbst am besten passe, müsse jede und jeder für sich selbst herausfinden. Ein Besuch der Thurgauer Berufsmesse sei, so Brunner vor zahlreichen Gästen aus Gewerbe, Verwaltung und Politik, eine gute Gelegenheit, um sich im breiten Angebot zurechtzufinden. Tatsächlich können sich die jungen Menschen im Berufswahlalter hier auf über 4000 Quadratmetern über mehr als 200 Berufe und Ausbildungen informieren, die man im Thurgau lernen kann.

Beatrice Gregus, Rektorin am Bildungszentrum für Gesundheit, betonte die Wichtigkeit der Berufsbildung. Die Berufslehre stünde sowohl im In- als auch im Ausland als gutes Bild für eine «kleine, starke Schweiz». Rund 125 000 Schüler verlassen jährlich die Oberstufen in der ganzen Schweiz – 66 000 davon interessieren sich für eine Berufslehre in einer der 51 000 (von insgesamt 200 000) Firmen, die eine Berufslehre anbieten. Insgesamt gebe es in der Schweiz 2600 Berufe, was wiederum zeige, dass es nicht «den» Beruf an sich gebe. «Jeder einzelne Beruf hilft dabei, Wohlstand aufzubauen. Wichtig ist vor allem, dass der junge Mensch sich im Beruf wohl fühlt, so Gregus weiter.

Nur 2,3 Prozent kennen die Berufsmesse nicht

Dies wurde auch im Gespräch deutlich, das Diana Gutjahr, Vizepräsidentin des Thurgauer Gewerbeverbands, zusammen mit Marina Frei führte. Frei schloss in diesem Sommer ihre Lehre als Fachfrau Information und Dokumentation ab – als einzige im Thurgau. Dass sie diesen seltenen Beruf erlernen konnte, sei ein Privileg. «Ich bin froh, dass wir in der Schweiz so ein gutes Berufsbildungssystem haben, das einem so viele Chancen gibt. Ich möchte zugleich aber auch erwähnen, dass es die Bibliotheken sind, die sicherlich auch einen grossen Teil zu dieser guten Bildung beitragen», so Frei. Zu guter Letzt verwies der Geschäftsführer von Gewerbe Thurgau, Marc Widler, noch auf die Ergebnisse eine Elternbefragung, die nach der letztjährigen Berufsmesse erhoben worden waren. «Es macht uns besonders stolz, dass nur 2,3 Prozent aller Befragten die Berufsmesse im Vorfeld nicht gekannt hatten.»

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