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BERUFSLEHRE: Prüfungssituation realistisch üben

In den Räumen der LMB Technik + Bildung in Weinfelden bereiten sich Lehrlinge auf das Qualifikationsverfahren vor. Das praktische Arbeiten üben sie an 24 Arbeitsposten.

Nach dreieinhalbjähriger Lehrzeit, mit den Besuchen der überbetrieblichen Kurse im LMB Technik + Bildung in Weinfelden, naht für die 111 angehenden Landmaschinen-, Motorgeräte- und Baumaschinenmechaniker das Qualifikationsverfahren (QV). Um die Vorbereitungen zu optimieren, nehmen sie an einem Prüfungsvorbereitungskurs teil.

Es herrscht eine ruhige Atmosphäre im LMB-Zentrum für Technik + Bildung. An insgesamt 24 Arbeitsposten gilt es, die verschiedensten praktischen Arbeiten in den Bereichen Antriebe, Hydraulik, Motoren und Elektro auszuführen. Lehrling Roger Brülisauer aus Abtwil ist mit dem Zusammenbau eines Differenzialgetriebes für die Hinterachse einer Baumaschine beschäftigt. Instruktor Technik, René Schedler, steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. «Dieser Kurs bedeutet eine Win-Win-Situation für die Lehrlinge und ihre Lehrbetriebe», sagt der Instruktor. Gemäss Schedler sind die Teilnehmer interessiert und motiviert. Ihre Fragen sind nicht nur technischer Natur, sondern beziehen sich auch auf die Infrastruktur am QV und auf den zu erwartenden Inhalt. Er ist begeistert von den selbstständigen jungen Berufsleuten. «Sie sind mit grosser Ernsthaftigkeit dabei und wir In-struktoren beantworten ihre Fragen und helfen bei Schwierigkeiten hinsichtlich des Textverständnisses.»

In einem anderen Ausbildungsraum erklärt Landmaschinenmechaniker-Lehrling Simeon Zaugg aus Bischofszell dem In-struktor Richi Regli die Funktion seiner zusammengesteckten Blink- und Warnblinkanlage für einen Traktor mit Anhänger. «Wir erhalten hier den letzten Schliff. Es ist sinnvoll, diese Vorbereitung zu machen», sagt der Lehrling. Er absolviert seine Ausbildung bei Thoma Felix GmbH in Bischofszell. Er hat diesen Beruf gewählt, weil ihn die mechanischen Zusammenhänge und der Zusammenbau von Mofas und anderen Geräten schon immer interessiert haben. «Landmaschinenmechaniker ist ein abwechslungsreicher Beruf und man macht jeden Tag etwas anderes», betont der Jugendliche.

Nach dem Lehrabschluss möchte er im Anschluss an die Rekrutenschule bei der Militärpolizei als Landmaschinenmechaniker arbeiten. (red)

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