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Berühmtheiten und Feuerwehr

Am Sonntag werden im Casino Briefmarken, Briefe und Ansichtskarten aus der ganzen Welt angeboten. Die Philatelia Frauenfeld lädt zur Briefmarkenbörse ein. Den Briefmarken-Sammlern fehlt der Nachwuchs.
Evi Biedermann
Leidenschaftlicher Sammler Christian Rubi hat 400 Alben voll mit Briefmarken. (Bild: bie)

Leidenschaftlicher Sammler Christian Rubi hat 400 Alben voll mit Briefmarken. (Bild: bie)

FRAUENFELD. Auf einigen finden sich berühmte Personen, auf den anderen Tiere, alte Autos, Kakteen oder Schachmotive. Sogar die Feuerwehr ist Motiv vieler Briefmarken. Rund 20 Sammler und Händler werden am Sonntag in Frauenfeld ihre Marken anbieten. Ob sie gesuchte Raritäten oder sehr kostspielige Exemplare mitbringen, weiss Christian Rubi nicht. Rubi betreut die Briefmarkenbörse der Philatelia Frauenfeld. Aus Erfahrung weiss er aber: «Es wird interessante Sachen darunter haben.»

Um den grossen Coup gehe es an solchen Anlässen auch gar nicht, sagt Rubi, der schon als Bub Briefmarken sammelte und heute rund 400 Briefmarkenalben besitzt. Mindestens so wichtig sind die Begegnungen, das Gespräch mit Fachleuten und Interessierten. «Ich kann immer etwas lernen.»

Konkurrent Internet

Was für den Fachmann gilt, ist auch für Laien gedacht. «Anfänger und Junge können sich mit der Materie anfreunden», sagt der 62jährige, der von Beruf Notar des Kreises Frauenfeld ist. Im Gegensatz zu früher, wo fast jeder Bub Briefmarken sammelte, sei die Philatelie heute unter Jungen kaum noch bekannt. Dabei sei sie ein faszinierendes Hobby mit einem nicht zu unterschätzenden Bildungswert. «Hinter fast jeder Marke steckt eine Geschichte, in die man eintauchen und dabei spannende Welten entdecken kann.» Das gelte speziell für Marken-Serien. Das fehlende Interesse an der Philatelie spüren auch die Vereine, deren Mitgliederzahl sich etwa bei der Philatelia Frauenfeld in den letzten 15 Jahren von 150 auf 50 gesunken ist. Aber auch die technische Entwicklung hat dazu beigetragen. «Die Sammler finden und treffen sich heute vorwiegend im Internet», sagt Rubi. Er selber nutzt das Netz auch, aber nicht zum Kaufen oder Verkaufen, sondern zur schnellen Informationsbeschaffung.

Dann öffnen sich manchmal Welten, die auf neue Pfade führen. «Hier einzutauchen, zu verweilen ist nicht nur spannend, sondern auch sehr erholsam», sagt der Philatelist.

Die Börse im Casino Frauenfeld ist am 26. Februar von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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