BERLINGEN: Das Skelett vom Untersee heisst Max

Am Mittwochvormittag hatte ein Fischer vor Berlingen menschliche Knochen in seinem Netz entdeckt und Alarm geschlagen. Die Polizei zog schliesslich ein Übungsskelett aus dem Wasser. Jetzt ist klar, wem es gehört.

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Das Übungsskelett auf dem Polizeiposten Steckborn. (Bild: Facebook/Kapo TG)

Das Übungsskelett auf dem Polizeiposten Steckborn. (Bild: Facebook/Kapo TG)

Am Mittwoch sorgte ein Foto für Aufsehen, das die Thurgauer Kantonspolizei auf ihre Facebook-Seite stellte. Es zeigt Beamte mit einem Skelett, das sie vor Berlingen aus dem Wasser gefischt haben. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine Leiche, sondern um ein Übungsskelett, wie es beispielsweise im Schulunterricht verwendet wird. Alarm geschlagen hatte zuvor ein Fischer, der in einem seiner Netze Knochen entdeckt hatte.

Wie die Thurgauer Kantonspolizei nun ebenfalls auf Facebook meldet, ist das Rätsel um die Herkunft des Übungsskeletts mittlerweile gelöst: Das Teil heisst Max und wurde mittlerweile abgeholt. Max habe sich auf dem Polizeiposten Steckborn, wo er sich zwischenzeitlich aufhielt, sichtlich wohl gefühlt, schreibt die Polizei mit einem Augenzwinkern. Das Skelett war laut der Mitteilung als Übungsobjekt für Tauchschüler vor Berlingen im Untersee versenkt worden. (red.)