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BERLINGEN: Äpfel und Musik, die ans Herz geht

Das Tertianum Neutal veranstaltete ein Apfelfest mit gutem Essen und Musik. Gleichzeitig öffnete das Pflegezentrum seine Türen – und Gartentore.
Mitarbeiter verwöhnen die Besucher des Apfelfests. (Bild: Peter Spirig)

Mitarbeiter verwöhnen die Besucher des Apfelfests. (Bild: Peter Spirig)

«Willkommen» war im Haus Seeheim, das zum Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Neutal gehört und in Berlingen zu finden ist, zu lesen. Zusammen mit den anderen Häusern feierte das Neutal am Sonntag ein Apfelfest und führte einen Tag der offenen Türen durch. Dass es zu einem Apfelfest kam, hat laut Geschäftsführer Anselm Töngi ­damit zu tun, dass man in einem Apfelkanton lebt und arbeitet.

«Wir haben einen der schönstgelegenen Arbeitsplätze», war von Mitarbeiterinnen zu hören. Gemeinsam mit ihren Gästen liessen sie ihren Blick immer wieder über den Untersee schweifen – ohne dabei ihre Aufgaben zu vernachlässigen. Als Gäste bezeichnen die Mitarbeiter die von ihnen umsorgten Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz des besonderen Tages wurden sie professionell und liebevoll betreut, wobei man gleichzeitig auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher nach Strich und Faden zu verwöhnen wusste.

Dabei gab es nicht nur gutes Essen an apfelmässig dekorierten Tischen sowie Musik, die zum Mitsingen anregte und ans Herz ging, sondern an verschiedenen Orten auch Einblicke in das Angebot des Neutals. So wurde im Garten vor Augen geführt, dass den Bewohnern die Möglichkeit geboten wird, in der Natur Hand anzulegen. «Wenn unsere Gäste im Garten arbeiten, können auch wir aufgrund ihrer Erfahrungen von ihnen lernen», war von Gartentherapeutin Cornelia Krebs zu hören. Dabei erzählte sie von Bewohnern, die ihr Handreichungen gezeigt hätten, die wiederum ihre Arbeit erleichterten.

Auch in Zeiten des Sterbens für die Bewohner da sein

Zum Angebot des Hauses gehört auch die liebevolle Begleitung in Zeiten des Sterbens. Dabei war von Pflegeexpertin Sandra Zingg zu erfahren, dass in dieser Zeit vieles hilfreich ist. Unter anderem Kunstkarten, mit denen Helfende in Erfahrung bringen können, wie stark allfällige Schmerzen sind. Im Nu war es Abend, wobei es den Organisatoren eindrucksvoll gelang, den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in ihre vielseitige und wertvolle Arbeit zu ermöglichen.

Peter Spirig

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

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