Beratung und Begleitung im Religionsunterricht

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Fähigkeitszeugnis An der Diplomierungsfeier vom vergangenen Samstag in der Kapelle St. Leonhard in Landschlacht konnten Religionslehrerinnen das Fähigkeitszeugnis für «Beratung und Begleitung von Katechetinnen und Katecheten» in Empfang nehmen. Die ökumenische Ausbildung ist von den beiden Landeskirchen im Kanton Thurgau gemeinsam verantwortet.

In der stimmungsvollen Gottesdienstfeier in der St. Leonhardkapelle erhielten insgesamt sieben Absolventinnen aus der Thurgauer katholischen und evangelischen Landeskirche das Diplom für Beratung und Begleitung im Religionsunterricht. Mit zur feierlichen Stimmung im Gottesdienst beigetragen hat Jmerio Pianari auf der Panflöte.

Beim praktischen Unterricht begleiten

Die Beraterinnen haben ein anspruchsvolles und intensives Kursjahr absolviert. Sie sind nun befugt, angehende Religionslehrerinnen und -lehrer im Auftrag ihrer Landeskirchen beim praktischen Unterricht in den Klassen zu begleiten. Als Mentorinnen stehen sie frisch ausgebildeten Religionslehrkräften während der obligatorischen Berufseinführung in den ersten beiden Jahren beratend und unterstützend zur Seite. Zusätzlich können Katechetinnen und Katecheten diese berufliche Anfangsunterstützung auf Wunsch für bis zu zwei weitere Jahre beanspruchen.

Evangelium auf gute Art weitergeben

Alfred Stumpf von der Fachstelle Religionsunterricht der Evangelischen Landeskirche und Daniel Ritter von der Fachstelle Katechetik der Katholischen Landeskirche haben den Beraterkurs gemeinsam geleitet. Sie verglichen die Fähigkeiten der Absolventinnen mit einer Sanduhr. Der untere Teil der Sanduhr sei gefüllt mit Wissen und Können: «Es ist jetzt Zeit, das Gelernte gewinnbringend anzuwenden, also die Sanduhr zu drehen, damit es hinausfliessen kann.» Kirchenrätin Anne Zorell von der Katholischen Kirche, meinte zu den Diplomierten: «Ihr tragt durch eure künftige Arbeit dazu bei, dass das Evangelium sich als Gute Nachricht bestens weiterverbreitet.» Kirchenrätin Ruth Pfister, bedankte sich im Namen der Evangelischen Kirche für die Bereitschaft und das Engagement und wünschte allen Beraterinnen Erfolg und Befriedigung in ihrer neuen Tätigkeit. Den Apéro und das Nachessen durften alle im internationalen Blindenzentrum IBZ geniessen. (red)