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Beim Sex vorne dabei

Murgspritzer
Donat Beerli

Schon wieder das alte Leid. Als Frauenfelder muss man sich öfters anhören, dass «do halt würkli nüt lauft». Recht haben sie, die Auswärtigen, denk ich dann immer. Und sage: Aber die Zugverbindungen sind «halt scho mega guet». Für Leute aus Winterthur oder Zürich ist das Thema damit meist beendet. Nur: Unlängst droht im hart geführten Krieg um den besten Ausgeh-Ort nicht nur Ungemach ennet der Kantonsgrenze.

Die härteste Gegnerinkommt aus der eigenen Region: die Hundsverlochete. Mit einer Strategie aus immer gleicher Musik und viel Swizzly prägt sie die Ausgehlandschaft schon länger, ihr Erfolgsrezept ist zeitlos. Böllä-Dunnstig, Maitanz, Schneebar, Crazy-Night – von einem solchen Gästeansturm können die Frauenfelder Beizen nur träumen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Regierungsrat sein Tanzverbot bald auf «Feiertag minus 1» ausweitet.

Doch wir Frauenfelder sind gar nicht so langweilig, eher aufgeschlossen und fortschrittlich. Vor allem in Sachen Sex und Partnerschaftsformen. Darüber reden wir dann am Radio. So weiss man seit kurzem, dass hier polyamouröse Menschen leben. Menschen also, die nicht monogam sind, sondern mehrere Partner gleichzeitig lieben. «Pff», von wegen «es lauft nüt».

Donat Beerli

donat.beerli@thurgauerzeitung.ch

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