Beim Rotlicht gibt es viel Verkehr

Auf Frauenfelds Strassen wird gebaut und gebaut. Seit sich der Winter definitiv verabschiedet hat, haben Strassenarbeiter schon in diversen Orten den Asphalt aufgerissen und sind mit grossen Baumaschinen vorgefahren.

Samuel Koch
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Auf Frauenfelds Strassen wird gebaut und gebaut. Seit sich der Winter definitiv verabschiedet hat, haben Strassenarbeiter schon in diversen Orten den Asphalt aufgerissen und sind mit grossen Baumaschinen vorgefahren. Ob Ringstrasse, Bahnhofstrasse oder Neuhofstrasse – die Planer des städtischen Tiefbauamts setzen um, was nötig ist.

So auch an der Kreuzung St. Gallerstrasse/Reutenenstrasse, wo seit Ende April die Bahnübergänge der Frauenfeld–Wil-Bahn saniert werden. Seither sorgen dort rote Lichter für viel Verkehr. Nicht aber die Lampe vom traditionsreichen Nachtclub Trocadero, sondern die Ampeln, die den Verkehr in den Stosszeiten beidseitig auf mehrere hundert Meter stauen lassen. Für wie viel Verkehr das rote Licht im «Troci» an der St. Gallerstrasse 35 sorgt, ist indes unbekannt. Im Februar hatte es jedenfalls für Empörung gesorgt, als die rote Lampe kurzerhand erloschen ist. Den Betreibern wurde wegen «wiederholter Verstösse gegen Auflagen» das Wirtepatent entzogen. Acht Tage später erhellte sich das rote Licht bereits wieder.

Bis die Sanierung an der St. Gallerstrasse im Juli beendet ist, leuchten also auf der St. Gallerstrasse drei rote Lichter – mindestens zwei davon sorgen für ein stockenden Verkehr und deshalb für Unmut bei der Bevölkerung. Dann flimmert wieder nur noch eines, solange das «Troci» gegen keine Auflagen verstösst.