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Bei Stefanie Heinzmann gehen auch die Eltern voll mit

Musikfestival Egnach
Manuela Olgiati
Stefanie Heinzmann überzeugt mit ihrer mitreissenden Performance. (Bild: Andrea Stalder)

Stefanie Heinzmann überzeugt mit ihrer mitreissenden Performance. (Bild: Andrea Stalder)

Das halbe Dorf ist am Freitagabend auf den Beinen. «Wenn man sagt, dass hier nichts los ist, dann muss man hingehen, wenn etwas so Grosses läuft», bemerkt ein Paar. Acht Liveacts aus der Schweizer Musikszene an einem Abend sind in Egnach rar. Treffpunkt für Fans ist vor der Bühne. Davon gibt es zwei. Die Hauptbühne lockt ins Festzelt mit drei Liveacts. Die Nebenbühne bietet Begegnung in freier Natur. ­Zusätzlich kann das Sonnenspiel beobachtet werden. Es ist ein ­Abtanzen und Wechselspiel zur ­Musik, sozusagen von Bühne zu Bühne. Ein Weltstar ist schon am frühen Abend mit seiner Kölner Band abseits vom Gelände.

Hauptact Stefanie Heinzmann geniesst die Aussicht. Beim Raclette, serviert von Thurgauern, bleibt Zeit für Gespräche mit der bekannten Pop- und Soulsängerin. Spät am Abend singt die 28-jährige Walliserin für ihre vielen Thurgauer Fans das Beste aus vier Alben. Sie überrascht mit ihrer Power und mitreissenden Performance. Jugendliche und die Generation Eltern gehen voll mit. Die Sängerin gibt den Ton an, erteilt einen kleinen Tanzkurs und schon bewegt sich die Masse nach links, nach rechts. Dann schmettert sie alte Songs hin, findet lyrische Worte für Dinge, die man endlich tun soll. «Er sei angenehm angespannt», sagt Viktor Gschwend, der Präsident des Organisationskomitees noch vor Konzertbeginn. Er spricht von einem unvergesslichen Fest mit rund 1500 Besuchern. Am Eingang und bei der Hauptbühne nehmen es die Sicherheitsleute sehr genau.

«Wir sind ein crazy Verein»

Die Idee, am Kreismusiktag mit rund 900 aktiv Musizierenden die neue Uniform einzuweihen kommt mit diesem Festival sehr gelegen. «Wir sind eben ein crazy Verein», lacht Karin Kobler, die Präsidentin der organisierenden Musikgesellschaft Neukirch-Egnach.

Ein Fest für das Dorf bringt einheimische Musiker hervor. Auf der Nebenbühne hat sich die Jugendband The Luminators mit viel Elan bereit gemacht. Mit Funky Jazz und Spielfreude besticht Blizz’rhythmia. «Die spielen gut», bemerkt Raphael Windlin, einer von 500 Helfern am Fest. Bekannt sei der Saxofonist und Musiklehrer Stefan Widmer im Ort. Die weiteren Liveacts sind Gion Stump & The Lighthouse Project sowie Private Blend.

Panda Lux spektakulär

«On Fire» ist das Publikum zu stimmigen Songs der Indie-Band Yokko auf der Hauptbühne. Grelle Bühnenlichter folgen später zur Musik des 28-jährigen Rappers Manillio, welcher geschickt ­Themen mit Worten skizziert. Spektakulär ist der dritte Liveact mit Panda Lux. Die Rorschacher Band brilliert als raffinierte Songschreiber und Soundtüftler. Die vier Jungs spannen musikalisch den Bogen zwischen fein geschliffenen Popsongs und Rock. Gerade passend für die Festi­- val-Stimmung an diesem schönen Ort. Bis in die frühen Morgenstunden lässt es sich gut auf dem Gelände verweilen. Stärkung gibt es an Getränke- und Imbissständen.

Manuela Olgiati

redaktion@thurgauerzeitung.ch

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