Bei der Werft läuft es nicht wie erwartet

Drucken
Teilen

Romanshorn Vor fünf Jahren baute die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) die Werft für 9 Millionen Franken um und aus. Das Geschäft entwickelt sich nicht wie erhofft. Weder die Deutschen noch die Österreicher bringen ihre Schiffe derzeit zur Revision nach Romanshorn. Es ist zu teuer für sie, selbst wenn sie spezialisierte Firmen aus Hamburg oder Polen mit den Arbeiten beauftragen. Denn diese müssen wegen der bilateralen Verträge Schweizer Löhne bezahlen. «Das ist absurd», sagt SBS-Verwaltungsratspräsident Hermann Hess. «Die ausländischen Arbeiter nehmen niemandem in unserem Land die Arbeit weg.» Die Vorschrift führe einzig dazu, dass die SBS ihre Werft nicht wie gewünscht auslasten könne und ihr somit Erträge fehlen, welche die Sicherheit der eigenen Arbeitsplätze stärken würden. (mso)