Begegnungszone wegen Anliegen justiert

Bei der Stadt sind zwölf Stellungnahmen betreffend Begegnungszone in der Altstadt eingegangen. Deshalb passt sie nun die Regeln leicht an und schränkt die Durchfahrt um eine Stunde ein. Ab Freitag liegt die Verkehrsordnung öffentlich auf.

Samuel Koch
Merken
Drucken
Teilen
Heinz Egli Leiter Standortförderung und Stadtentwicklung (Bild: Reto Martin)

Heinz Egli Leiter Standortförderung und Stadtentwicklung (Bild: Reto Martin)

FRAUENFELD. Die Verkehrsregeln in der Altstadt sollen leicht angepasst werden. Im Februar ist bekannt geworden, dass die einjährige Versuchsphase mit Höchsttempo 20 Stundenkilometer, Vortritt für Langsamverkehr und ein Fahrverbot für Autos am Wochenende weitergeführt wird (unsere Zeitung berichtete). Seither sind bei der Stadt im Rahmen des Einwendungsverfahrens zwölf Stellungnahmen von Anwohnern und Ladenbesitzern eingegangen.

«Konstruktive Gespräche»

«Wir haben alle zu einem Info-Austausch eingeladen», sagt Stadtentwickler Heinz Egli. Dort seien in konstruktiven Gesprächen viele offene Fragen geklärt worden. Aufgrund der Anliegen hat die Stadt nun eine leichte Anpassung der Verkehrsordnung beschlossen. Die Begegnungszone auf der Zürcherstrasse zwischen der Katholischen Stadtkirche St. Nikolaus bis zum Postkreisel wird zeitlich von Montag bis Freitag, von 6 bis 19 Uhr, beschränkt. Bisher war die Zufahrt noch bis 20 Uhr vorgesehen. «Viele sagten, dass es keine Zufahrt bis 20 Uhr brauche», sagt Heinz Egli. Viele der Geschäfte würden schon früher schliessen. Zudem wird der gepflästerte Strassenbereich bei der St. Nikolaus ebenfalls in die Begegnungszone aufgenommen.

Auflage mit Frist von 20 Tagen

Ab Freitag wird das Amt für Tiefbau und Verkehr die definitive Verkehrsordnung zur öffentlichen Auflage bringen. «Erst nach Ablauf der Frist von 20 Tagen ohne Einsprachen ändert sich die Signalisation», sagt Egli.