Begegnungen auf dem Bauernhof

WITTERSHAUSEN. Auf dem Biobauernhof, dem «Wittershuser Märlihof», von Pius und Huguette Schwager können Kinder auf eine Entdeckungsreise gehen. Eine Schulklasse hat den Bauernhof zum Anfassen ausprobiert.

Maya Heizmann
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Die Schulkinder aus Pfäffikon ZH streicheln auf dem Märlihof eine Henne. (Bild: Maya Heizmann)

Die Schulkinder aus Pfäffikon ZH streicheln auf dem Märlihof eine Henne. (Bild: Maya Heizmann)

Schon von weitem sah man eine Schar von Schülern vom Bahnhof Guntershausen nach Wittershausen marschieren. Im Weiler zwischen Tuttwil und Aadorf gibt es nur fünf Häuser.

Tiere zum Anfassen

So führte die Schulreise der 18 Schüler der dritten Primarklasse aus Pfäffikon im Kanton Zürich in den Hinterthurgau. Bei der Ankunft musste erst Hofhündin Nera ausgiebig begrüsst werden.

Nach dem Znüni im Tipi konnten die Kinder den Bauernhof mit all seinen Tieren besichtigen. Jeder Schüler erhielt die Gelegenheit, den Pferden ein Leckerli zu geben.

«Es ist das erste Mal, dass ich einem Ross zu fressen geben kann», freute sich ein Knabe. «Ich bin Pferde gewohnt, mein Onkel hat eines», sagte Giulia. «Ich habe noch nie eine lebende Sau gesehen», erklärte Leila und schaute sich die rosa Borstentiere im Freilauf-Saustall an. Auch die beiden gefrässigen Geissen wurden nicht vergessen, sie kamen in den Genuss von Leckerli und Salz.

Doch einer der Höhepunkte des Tages war der Besuch im Hühnerhof. Jedes Kind konnte ein Federvieh auf den Arm nehmen. «Die sind ja ganz zahm», sagte ein Schüler und hob ein Huhn nach dem anderen auf. Auch die anfangs noch ängstlichen Kinder hatten nach ein paar Minuten ihre Scheu überwunden und streichelten die Hühner. Nach einem Märchen, erzählt von Huguette Schwager, konnten die Schüler verschiedene interessante Posten zum Thema Nahrung besuchen. So hiess es: Körner zu Mehl mahlen, Rahm zu Butter schütteln, Omeletten aus frischen Eiern und Schoggiweggen backen wie auch Kunstwerke aus Wolle herstellen.

Erlebnisreiche Schulreise

«Die zahmen Hühner haben mir am allerbesten gefallen», sagte Yannic. «Für mich war das Pferdefüttern das Genialste», erklärte ein anderer. Der Hüpfspass im grossen Heuhaufen in der Tenne war das Grösste für Liam und Diara an diesem Tag. «Das war eine tolle Schulreise mit vielen unvergesslichen Erlebnissen», da waren sich die zehn Mädchen und die acht Buben am Schluss alle einig.

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