Begabte Kinder für Eltern nicht mehr so teuer

Die Nationale Elitesportschule Kreuzlingen erhält mehr Förderbeiträge und kann deshalb die Schulgelder senken.

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Gesamtleiter Mirko Spada. (Bild: pd)

Gesamtleiter Mirko Spada. (Bild: pd)

KREUZLINGEN. Die Nationale Elitesportschule (NET) in Kreuzlingen senkt ihre Schulgebühren. Wie die Schule mitteilt, sei dies wegen höherer Kantonsbeiträge und vor allem der Äufnung eines Förderpools möglich geworden. Für das Schulgeld müssen Eltern fortan nicht mehr aufkommen. Allerdings bleiben Sportkosten von 9000 Franken jährlich bestehen, bei der Sportart Tennis sogar 18 000 Franken. Hinzu kommen Internatskosten von 7000 Franken.

Neuer Förderpool

Bisher zahlten Eltern 12 000 Franken oder für Tennis-Talente 21 000 Franken im Jahr (ohne Internat). Neu werden sie also um etwa 3000 Franken entlastet. Dank des neuen Förderpools, in den Gönner und Sponsoren einzahlen, können Eltern gemäss Gesamtleiter Mirko Spada bei den verbleibenden Sport- und Internatskosten zusätzlich um bis zu 50 Prozent entlastet werden.

Der Kanton Thurgau hat seine Beiträge an die Sportschule bereits vor einem Jahr erhöht. Er zahlt seither 19 800 Franken pro Schüler und Jahr, was fast den Kosten entspricht, die er für gewöhnliche Oberstufenschüler berechnet. Vorher zahlte er 13 500 Franken pro Sportschüler, als die Schule 2001 eröffnete waren es 9000 Franken.

Thurgau an der Spitze

Das Angebot der NET richtet sich an Schüler aus der ganzen Schweiz. Die Kantone beteiligen sich unterschiedlich an den Schulkosten: Ähnlich hohe Schulgelder wie der Thurgau entrichten die Kantone St. Gallen, Graubünden, Schaffhausen und die beiden Appenzell. Der Kanton Zürich hingegen zahlt je nach betroffener Wohngemeinde ein anderes Schulgeld. Und im Kanton Schwyz variiert das Schulgeld je nach Bezirk. Die Spannweite reicht von 5000 bis zu knapp 20 000 Franken. (win)

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