Bedauern wegen «Frei.Wild»

KREUZLINGEN. «Wenn wir gewusst hätten, was wir heute wissen, hätten wir den Vertrag nicht abgeschlossen.

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KREUZLINGEN. «Wenn wir gewusst hätten, was wir heute wissen, hätten wir den Vertrag nicht abgeschlossen.» Das schreibt Matthias Mölleney, Präsident des Verwaltungsrates der Bodensee-Arena in Kreuzlingen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VNN-BdA) Konstanz. Der VNN-BdA hatte die Geschäftsleitung der Bodensee-Arena aufgefordert, zu überdenken, ob sie die Band «Frei.Wild» auftreten lassen wollen. «Frei.Wild» spielt am 19. April in der Arena, die Band wird dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet. Man habe den Hintergrund der Band im Vorfeld zu wenig geprüft, räumt Mölleney ein. Nun könne man den Vertrag nicht «ohne unkalkulierbare Rechtsfolgen» kündigen. (red.)