"BAUER, LEDIG, SUCHT...": Bauer Reto hat genug vom Jagen

Am Donnerstagabend um 20.15 Uhr geht es wieder los. 3+ startet in die 12. Staffel von "Bauer, ledig, sucht...". Unter den neun Bauern begibt sich auch Reto Zillig aus Roggwil auf die Suche nach der Liebe - obwohl er bereits mit der Frauenwelt abgeschlossen hatte.

Alexandra Looser
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Reto Zillig aus Roggwil will im Fernsehen nun endlich seine Herzdame finden. (Bild: pd)

Reto Zillig aus Roggwil will im Fernsehen nun endlich seine Herzdame finden. (Bild: pd)

Reto Zillig, wie kommt man dazu, bei «Bauer, ledig, sucht…» mitzumachen?

Reto Zillig: Eigentlich gar nicht. Meine Kollegen, mit denen ich mich zwei bis drei Mal die Woche treffe, haben vor fünf Jahren damit zu witzeln begonnen, dass sie mich bei der Sendung anmelden wollen.

Weil man als Bauer wenig Zeit findet, um die Liebe zu finden?

Zillig: Nein, ich helfe ja nur manchmal auf dem Hof meines Vaters aus. Er betreibt eine Schweinezucht und ein wenig Obstbau. Meine Schwester hat eine Schafzucht und ich helfe meist bei den Bodenarbeiten wie Mähen, Heuen und so weiter aus. Ansonsten bin ich ja Dachdecker. Darum kam ich immer mit dem Traktor zu den Treffen mit meinen Kollegen. Und darum kamen sie auch auf die Idee, mich anzumelden. Und jetzt, nach mehr als vier Jahren, hat mich mein bester Kollege mit dem Fragebogen überfallen und mich einfach angemeldet. Vielleicht weil ich schon viele Beziehungen hatte und ein wenig den Glauben an die Liebe verloren hatte.

Da bietet das Fernsehen Vorteile?

Zillig: Ja, ich habe eigentlich das Interesse an der Frauenwelt vor zwei Jahren verloren. War seit dann Single. Meine Kollegen meinten, hier findest du die richtige Frau. Man lernt halt auch mal andere Frauen kennen, aus einer anderen Umgebung, und man ist offener, kann aussuchen und muss nicht mehr jagen gehen.

Und 3+ kam auf Sie zu, auch wenn Sie nicht Vollzeitbauer sind?

Zillig: Ja, ich dachte am Anfang auch, dass die mich eh nicht nehmen. Aber dann hat mich der Sender zwei Wochen später angerufen, um mich auf dem Hof zu porträtieren. Mittlerweile weiss ich, dass viele dabei sind, die zwar einen Hof haben, aber nicht Vollzeit als Bauern arbeiten und noch einen anderen Nebenberuf haben.

Sie wollen sich ja verlieben. Stören denn da die Kameras nicht?

Zillig: Mit der Zeit haben mich die nicht mehr gestört. Auch während der Hofwoche, als das Kamerateam acht Tage am Stück und jeden Tag bis zu zehn Stunden dabei war, wurden die Kameras immer nebensächlicher.

War es schwer, sich für eine der beiden Frauen zu entscheiden, die Ihnen bei der traditionellen Stubete vorgestellt wurden?

Zillig: Nein, die Entscheidung war von dem Moment an gefallen, als ich meine Hofdame das erste Mal gesehen habe. Es hat sofort gefunkt. Wenn ihr mehr wissen wollt, müsst ihr euch aber die Sendung anschauen.

Die startet ja heute abend. Macht Sie das nicht nervös, dass Ihnen jeder siebte Schweizer beim Flirten zusehen wird?

Zillig: Schon ein wenig. Aber ich schaue die Sendung mit Kollegen. Das wird bestimmt ein lustiger Abend, wenn wir mich auf der Suche nach Liebe im Fernsehen beobachten.

St.Galler Bauer Roman sucht sein Glück

Aus dem Kanton St.Gallen macht ebenfalls ein Bauer bei der TV-Sendung mit: Der 47-jährige Roman aus Sevelen will endlich die Liebe für sich entdecken. Mit seiner ruhigen und scheuen Art sei er bis heute ungebunden geblieben. Der Landwird ist auf der Suche nach einer "ruhigen und aufgestellten" Herzdame. Neben dem Stall unterhält er auch eine Alp und ist Teil des Dorforchesters.