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BAU: Details zur OLS werden im Frühling präsentiert

Regierungspräsidentin Carmen Haag informiert die Mitglieder des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins Thurgau über die beiden grossen Strassenbauprojekte und weitere Aktualitäten.

«Begeistern kann nur der, der selbst das Feuer der Begeisterung in sich trägt.» Mit diesen Worten begrüsste Präsident Reto Mästinger seine 50 Berufskollegen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) Thurgau. Er fordert sie auf, die Begeisterung für das Berufsbild nach aussen zu tragen: «Mit dieser wollen wir unsere Baukultur pflegen und den Nachwuchs für unsere fantastischen Berufe begeistern.»

Als Gast war die Thurgauer Regierungspräsidentin Carmen Haag, die dem Departement für Bau und Umwelt vorsteht, anwesend. «Die Gespräche bezüglich des Recycling-Konzepts Baustoffe verlaufen sehr konstruktiv, ein Grundlagebericht kann abgeschlossen und das derzeit erarbeitete Konzept im April dem Regierungsrat übergeben werden», sagte sie. Zufrieden zeigte sich Haag darüber, dass neben den Vertretern verschiedener Verbände und Ämter auch der SIA Thurgau aktiv mitarbeitet.

Mit OLS und BTS geht es im laufenden Jahr weiter

Intensiv wird gemäss Regierungspräsidentin an der Planung von Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) und an der Oberlandstrasse (OLS) gearbeitet. «Voraussichtlich im Frühling können wird die weiter detaillierte Planung der OLS präsentieren und im Verlauf von 2018 die zweite Etappe der BTS von Amriswil nach Bonau.» Für sie ist wichtig: «Da der Bundesrat bei der Nationalstrassenplanung den Fokus bis 2030 auf die Engpassbeseitigungen in den städtischen Agglomerationen legt, müssen wir alles daran setzen, dass die BTS bei der Planung auf den Radar kommt.»

Für Haag ist ein anderes grosses Projekt geschafft: der kantonale Richtplan. Er sollte vom Bund in den nächsten Monaten genehmigt werden. Nun befasse man sich mit dessen Umsetzung. Doch die Regierungspräsidentin gibt zu bedenken: «Nach der Richtplanrevision ist vor der Richtplanrevision.» Zu erwarten seien Themen hinsichtlich Windenergie und Weilerzonen.

Denkmalpflege und Innenverdichtung

Carmen Haag freute sich darüber, dass sich das Projekt «Dino» für den Erweiterungsbau des Regierungsgebäudes als Holzbau durchgesetzt hat und zur Weiterbearbeitung empfohlen wurde. In diesem Gebäude könnten rund 300 Arbeitsplätze, heute verteilt in über 40 Mietliegenschaften, untergebracht werden.

«Derzeit ist die Denkmalpflege wegen der Innenverdichtung unter grossem Druck. Wie nehmen Sie die Stellung der Denkmalpflege wahr?», fragte Haag die Anwesenden. «Generalisierte Aussagen werden diesem Thema nicht gerecht», antwortete einer. Ein anderer sagte: «Es gilt, jedes Objekt spezifisch zu behandeln, um diesem Thema gerecht zu werden.» Ein weiterer meinte: «Wichtig ist der Dialog und der Miteinbezug der Denkmalpflege in einem frühen Stadium.»

Wie geht es Carmen Haag als Regierungspräsidentin? «Das Thema Untersuchungskommission hat mich stark beschäftigt», sagte sie. Die permanente Suche nach mehrheitsfähigen Lösungen sei oft anstrengend. «Ich freue mich aber darüber, wenn etwas gelingt.» (red)

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