Banken erwägen Heirat

Die Raiffeisenbanken Weinland und Guntalingen-Neunforn prüfen einen Zusammenschluss. Sie wollen damit dem Strukturwandel entgegentreten.

Drucken
Teilen

NEUNFORN. Die Raiffeisenbanken Weinland und Guntalingen-Neunforn planen angesichts des raschen Strukturwandels im Bankenmarkt aktiv ihre Zukunft. Die Banken prüfen zurzeit, an den ordentlichen Generalversammlungen im kommenden Jahr den Zusammenschluss zu traktandieren. In einem nächsten Schritt werden die detaillierten Modalitäten eines möglichen partnerschaftlichen Zusammenschlusses ausgearbeitet.

Kundennähe soll bleiben

Unter dem Strukturwandel verstehen die Banken «veränderte Kundenbedürfnisse und Rahmenbedingungen, höhere Qualitätsansprüche, neue gesetzliche Anforderungen, rasante Entwicklungen der Bankentechnologie und zusätzliche Sicherheitsmassnahmen». Im Zentrum der Überlegungen steht der langfristig höchste Nutzen für den Genossenschafter und Kunden. Die Kundennähe der beiden genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken soll beibehalten werden.

Neu wären es 6900 Mitglieder

Das Zusammenrücken der beiden Bankinstitute würde zu einer Raiffeisenbank mit rund 6800 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von rund 572 Millionen Franken führen. Die Raiffeisenbank Weinland beschäftigt 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bankstellen in Rheinau, Andelfingen und Schlatt. Sie weist eine Bilanzsumme von 392 Millionen Franken aus und zählt rund 4900 Genossenschafter als Mitbesitzer der Bank. Die Raiffeisenbank Guntalingen-Neunforn beschäftigt neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bankstellen in Guntalingen und Oberneunforn. Sie weist eine Bilanzsumme von 180 Millionen Franken aus und hat rund 1900 Genossenschafter als Mitbesitzer der Bank. (red.)

Aktuelle Nachrichten