Bank in Volksfeststimmung

Die Raiffeisenbank Frauenfeld hat ein gutes Jahr hinter sich. Entsprechend gelöst war die Stimmung an der Generalversammlung.

Christine Luley
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Die Tambouren der Jugendmusikschule Frauenfeld eröffnen die Versammlung der Raiffeisenbank. (Bild: Christine Luley)

Die Tambouren der Jugendmusikschule Frauenfeld eröffnen die Versammlung der Raiffeisenbank. (Bild: Christine Luley)

FRAUENFELD. Die fulminante Darbietung der Show-Tambourengruppe der Jugendmusik Frauenfeld bildet den Auftakt der Generalversammlung der Raiffeisenbank Frauenfeld und gibt einen Vorgeschmack auf das kommende Eidgenössische Tambouren- und Pfeifer Fest.

Marcel Epper, Verwaltungsratspräsident, und Reto Inauen, Vorsitzender der Bankleitung, orientieren über die positiven Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013. Dazu beigetragen haben das Wachstum bei den Hypothekar- und den Kundengeldern. Der Jahresgewinn ist um 1,9 Prozent gestiegen (siehe Kasten).

Mehr als 8000 Genossenschafter

Grundlagen für den Erfolg seien hohe Professionalität, umsichtige Risikobewirtschaftung, qualitatives Wachstum und eine stabile Ertragskraft. Dabei stehe der Kunde im Zentrum. Die Raiffeisenbank ist im vergangenen Jahr um 421 Mitglieder gewachsen. Jeder Vierte in Frauenfeld und Umgebung ist Genossenschafter, aktuell sind es 8012 Mitglieder. 564 davon sind an die GV gekommen, weitere 450 haben sich für die Orientierungsversammlung angemeldet. Aus Platzgründen wird der Anlass an zwei Abenden durchgeführt. Die Kunden und Kundinnen haben die Wahl, welche Veranstaltung sie besuchen möchten. Das Programm ist inhaltlich an beiden Anlässen identisch. Mitglieder, die ihr Stimmrecht ausüben wollen, besuchen die GV.

Keine Nachschusspflicht mehr

Die Genossenschafter erteilen grünes Licht für eine Teilrevision der Statuten. Damit fällt die Nachschusspflicht weg, wonach jeder Genossenschafter im Bedarfsfall der Bank hätte mit bis zu 8000 Franken unter die Arme greifen müssen. Wortmeldungen dazu gibt's keine. Ausserdem wählen die Mitglieder den Präsidenten Marcel Epper und die Mitglieder Luisa Koch, Robert Lüthi, Reto Altweg und Wolfgang Ackerknecht für weitere vier Jahre in den Verwaltungsrat.

Nach dem geschäftlichen Teil erwartet die Mitglieder ein bodenständiges Nachtessen und Schlagermusik mit Francine Jordi. Nicht nur die Bank, auch die Sängerin setzt auf Nähe zum Publikum. Sie besingt die Liebe, und die macht meist glücklich und froh. Die Menge klatscht und singt mit. Auch die in «Schale» gekleideten Banker lassen sich zum Schunkeln verleiten.

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