BALTERSWIL: Anbandeln für ein Dorffest

Damit die Ausstellung «Schaufenster 2018» stattfindet, braucht es noch Teilnehmer. OK-Präsident Roger Schneider nutzte das Gewerbetreffen, um Werbung zu machen. Auch der Naturpark war Thema.

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Roger Schneider, OK-Präsident «Schaufenster 2018», präsentiert den neuen Flyer anlässlich des Gewerbetreffens. (Bild: Christoph Heer)

Roger Schneider, OK-Präsident «Schaufenster 2018», präsentiert den neuen Flyer anlässlich des Gewerbetreffens. (Bild: Christoph Heer)

Ortsansässige Unternehmen werden in regelmässigen Abständen zu den traditionellen Gewerbetreffen eingeladen. Der jüngste Anlass dieser Sparte fand im ­neuen Gewerbehaus Kaiser an der Erlenstrasse statt. Dort hat auch die Elektro Federer AG Platz gefunden. Genau diese wurde den rund 40 Teilnehmern näher vorgestellt.

Beim Firmenrundgang mit Projektleiter Mario Leutenegger und dem Geschäftsleiter Stephan ­Rüegg erhielten die Besucher Einblick in das Tätigkeitsfeld des KMU. Organisiert hat den neusten Gewerbetreff Gemeinderat Roger Schneider. Ihm war es ­ein Anliegen, Werbung zu machen für die Gewerbeausstellung «Schaufenster 2018». Die Durchführung ist jedoch noch nicht ­gesichert, definitiv darüber entschieden wird im Juni. «Dass wir die Vorbereitungsarbeiten weiter lancieren und vertiefen können, bräuchte es bis im Juni mindestens 30 Anmeldungen von Ausstellern. Das Konzept würden wir etwa so belassen wie bei der letzten Durchführung», sagte Schneider. Er amtet als OK-Präsident und wird innerhalb des Gremiums unterstützt durch Bruno Huldi, Beat Imhof, Tobias Marti, Regula Meile, Dominik Müller, Marco Ramseier, Claudia Ricci, Andreas Schär und Ralph Scheu.

Das «Schaufenster 2018» wäre die fünfte Durchführung. Im Jahr 2013, der letzten Aus­gabe, nahmen über 50 Ausstel­ler daran teil. Der Besucheraufmarsch war gross und liess schliesslich ein kleines Dorffest aus der Ausstellung entstehen.

Infos zum PZB und der Gemeinde

Gemeindepräsident und Vorstandsmitglied von Pro Zürcher Berggebiet Beat Weibel sowie ­Michael Dubach als Regionalmanager von PZB informierten kurz über den neusten Stand betreffend Naturpark. Dieser soll als Standortförderungsinstrument gelten und das Ziel verfolgen, einheimische Produkte sichtbar zu machen. Dubach betonte, dass von Gegnern vielfach damit Ängste geschürt werden, dass es neue Auflagen und Gesetze gebe. «Dem ist aber nicht so. Vielmehr würde diese einzigartige Region mit ihren intakten gewerblichen Strukturen von einem regionalen Naturpark profitieren können.» Beat Weibel klärte daraufhin über den neusten Stand innerhalb der Gemeinde auf: dass man mit ­aktuell 2803 Einwohnern etwas weniger zählt als noch zum Jahresende, wie es um die Unter­flurbehälter steht oder die Durchführung der 1.-August-Feier in ­Ifwil.

Christoph Heer

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch