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BALI: Lächeln mit den Indonesiern

David Aeneas Giger lebt seit einem Jahr auf Bali. Er hat gute Gründe für sein Leben dort. Beim Auswandern gab es aber einige Hürden. Und der Bischofszeller vermisst manchmal die Thur.
David Aeneas Giger auf einem Festival in Papua, Indonesien. (Bild: PD)

David Aeneas Giger auf einem Festival in Papua, Indonesien. (Bild: PD)

David Aeneas Giger aus Bischofszell wohnt dort, wo andere Ferien machen. Auf Bali. Seit vergangenem Jahr lebt der 36-Jährige auf der indonesischen Insel. «Zusammen mit meiner Frau, den beiden Kindern, drei Hunden, einem Dutzend Hausgeckos und ein paar hundert Afrikanischen Buntbarschen», sagt er. Hergebracht hatten ihn die Liebe zu seiner indonesischen Frau, aber auch das tropische Klima. «Es tut nicht nur meinem Gemüt gut, sondern auch meiner Haut», sagt Giger. Denn er leide an Schuppenflechte, einer Hautkrankheit, die bei tropischem Klima viel erträglicher sei.

«Dazu kam der Umstand, dass ich in Indonesien finanziell mehr Spielraum habe, meinen Weg in die Selbständigkeit zu verwirklichen.» Denn Giger, früher einmal ein Politologe und Journalist, ist nun ein freischaffender Fotograf und Künstler.

Beim Auswandern gab es aber einige Hürden. Auch auf Schweizer Seite. Besonders die Heirat mit einer Indonesierin sei schwierig gewesen. «Denn alle Menschen, die aus ärmeren Staaten kommen, stehen für die Schweizer Behörden unter einem Generalverdacht», sagt er. Es sei mehr eine Geduldsprobe gewesen als eine Freude. Hinzu kamen in der neuen Heimat «der Verkehr, der überall präsente Abfall und die weit verbreitete Korruption und Unpünktlichkeit».

Die Vorteile überwiegen für Giger aber klar: Besonders dank der Menschen. «Balinesen und die meisten Indonesier sind nicht nur freundlich und liebenswert, sondern oftmals auch bescheiden und dadurch zufrieden.» Lachen und Lächeln sei ein fester Bestandteil des Alltags. «Und dies macht viele Unzulänglichkeiten und Versäumnisse wieder wett.»

Martin Rechsteiner

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