Bahn macht erneut Verlust

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Ganze 1,2865 Millionen Personen haben vergangenes Jahr die Schmalspur-Verbindung von Wil nach Frauenfeld benutzt. Obwohl das um 300 Personen mehr sind als noch im Vorjahr, musste in der Jahresrechnung ein Verlust von gut 175000 Franken hingenommen werden.

Die Frauenfeld–Wil-Bahn begründet, es liege hauptsächlich an der nicht ausreichenden Abgeltung für die Sparte Infrastruktur. «Mit dem Abschluss der neuen Leistungsvereinbarung für die Periode 2017 bis 2020 erwarten wir diesbezüglich aber eine deutliche finanzielle Entspannung», schreibt Roland Rhyn, Leiter Finanzen der Frauenfeld–Wil-Bahn, im Jahresbericht. Der Verlust für 2016 fällt in etwa halb so hoch aus wie jener des Vorjahrs.

Ohne Umsteigen bis vor die Kantonsschule

Zudem hat der Kanton kommuniziert, welche Anpassungen beim Fahrplanwechsel im Dezember 2018 geplant sind. Eine betrifft die Mittelschüler: Fahren sie aktuell mit einem Schülerzug in die Kantonshauptstadt, gibt es künftig einen Bus. An Schultagen ist eine Verbindung Münchwilen–Wängi–Matzingen–Frauenfeld mit Ankunft um 7.12 Uhr bei der Kanti geplant. (sdu)