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Bagger schafft Mondlandschaft

SCHLATT. Vergangenen Herbst fuhren Bagger auf, um die ehemalige Kiesgrube in Schlatt wieder in eine Mondlandschaft zu verwandeln. Diese Grube dient Chris Möckli seit Jahren als Motocross-Übungspiste.

SCHLATT. Vergangenen Herbst fuhren Bagger auf, um die ehemalige Kiesgrube in Schlatt wieder in eine Mondlandschaft zu verwandeln. Diese Grube dient Chris Möckli seit Jahren als Motocross-Übungspiste. Sie sei mit der Zeit zugewachsen, sagt Raimund Hipp, Leiter Natur und Landschaft im Departement für Bau und Umwelt. Vor allem hatte sich die Goldrute, ein unerwünschter Neophyt, ausgebreitet. Der Bagger setzte dem ein Ende. Denn Amphibien etwa wie die Kreuzkröte brauchen kahles, offenes Land, um zum Laichen angelockt zu werden.

Die Arbeiten wurden im Auftrag des Kantons ausgeführt, bezahlt hat sie der Betreiber. «Das ist eine Art Ökoausgleich», sagt Hipp. Motocross selbst kann – in Massen ausgeübt – die Naturschutzpflege teilweise ersetzen und Flächen offen halten. «Intensives Dauertraining dagegen ist kontraproduktiv», sagt Hipp. Deshalb gibt es in Schlatt ein Betriebsreglement. Schliesslich sollen die Tiere in Ruhe einwandern und laichen. In der Nähe der Trainingspiste befindet sich ein Amphibienareal von nationaler Bedeutung. «Da ist die Möckli-Grube eine sinnvolle Ergänzung», sagt Hipp. Die Kreuzkröten haben so ein weiteres Domizil gleich nebenan. (end)

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