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AUSSTELLUNG: «Die Tischmesse ist demokratisch»

Am 20. April findet die Tischmesse Thurgau in Frauenfeld statt. Kurz vor dem Anmeldeschluss sagt Organisator Stefan Leuthold, wer alles bereits dabei ist und was die Messe beabsichtigt.
Sebastian Keller
Stefan Leuthold organisiert die Tischmesse Thurgau. (Bild: Reto Martin)

Stefan Leuthold organisiert die Tischmesse Thurgau. (Bild: Reto Martin)

Sebastian Keller

sebastian.keller@thurgauerzeitung.ch

Stefan Leuthold, wie viele Unternehmen haben sich für die Tischmesse Thurgau bereits angemeldet?

Mittlerweile sind es rund 50 Teilnehmer. Es sind noch zahlreiche Anmeldeunterlagen im Umlauf. Erfahrungsgemäss nimmt die Kadenz der Zusagen bis zum Anmeldeschluss vom 15. März nochmals zu. Wir haben noch Platz, erst bei 150 sind wir ausverkauft.

Unternehmen aus welchen Branchen sind dabei?

Erstaunlich viele Unternehmen, die sich mit ihren Dienstleistungen im Umfeld der neuen Medien und Digitalisierung bewegen. Es hat aber auch etliche Firmen aus klassischen Branchen wie Transportunternehmen, Schuhmacher und Zaunbauer. Die Palette ist erstaunlich breit.

Die Teilnahme kostet keine 800 Franken. Sind es vor allem Kleinfirmen, die teilnehmen?

Es hat wirklich alles, vom Einmannbetrieb bis zum grösseren Unternehmen. Das EKT ist beispielsweise auch dabei. Schön an einer Tischmesse ist: sie ist sehr demokratisch, jeder Teilnehmer hat einen Tisch und zwei Stühle, Zugang zu kabellosem Internet und einen Stromanschluss.

Was zeichnet die Tischmesse Thurgau sonst noch aus?

Wie gesagt, es haben alle dieselben Voraussetzungen. Es ist eine Messe, die auf Business-to-Business abzielt. Geschäftsleute sollen untereinander in Kontakt kommen. Die Tischmesse soll sichtbar machen, was alles im Thurgau geboten wird. Und das ist erstaunlich viel, wie die Anmeldeliste zeigt. Natürlich steht die Messe auch Privaten offen.

Heute verfügt fast jedes Unternehmen über einen Webauftritt. Messen gibt es im Thurgau auch schon, etwa die Wega und Gewerbeausstellungen. Wieso braucht es noch eine Tischmesse?

Das Internet ist gut und recht, aber dort muss man zuerst wissen, wonach man sucht. Eine Tischmesse ist viel direkter. Es ergeben sich Kontakte, die sich sonst nicht ergeben würden. Die Tischmesse will Geschäftsleute zusammenbringen. Sie grenzt sich dadurch von Publikumsmessen wie der Wega oder der Olma ab, die ohne Frage sehr wichtige Plattformen sind.

Sie planen, die Tischmesse im nächsten Jahr in Kreuzlingen durchzuführen. Und dann wieder in Frauenfeld. Was ist die Idee dahinter?

Klar ist: Jedes Jahr eine Tischmesse an einem Ort wäre zu viel. Geplant ist, die Messe alternierend durchzuführen. Mit der Messe in Frauenfeld richten wir uns vor allem an den südlichen Kantonsteil, mit jener in Kreuzlingen an den nördlichen, möglicherweise mit Einbezug des deutschen Raumes.

Auf was freuen Sie sich persönlich am meisten?

Wenn am 20. April in der Halle emsiges Treiben herrscht – und nach dem Anlass alle zufrieden nach Hause gehen können. Für meine Firma, die Effekt GmbH, ist es eine Nagelprobe. Es ist das erste grosse Projekt für mein Unternehmen, das auch ein Start-up ist. Zuerst geben die Vorbereitungen aber noch einiges zu tun.

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