Ausserrhoder Regierung will Fusionen fördern

HERISAU. «Eigenständig, solidarisch, nachhaltig» – diese Begriffe fassen das neue Ausserrhoder Regierungsprogramm zusammen, sagte Landammann Matthias Weishaupt gestern. Daraus lassen sich neun Ziele und 18 Strategien ableiten.

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HERISAU. «Eigenständig, solidarisch, nachhaltig» – diese Begriffe fassen das neue Ausserrhoder Regierungsprogramm zusammen, sagte Landammann Matthias Weishaupt gestern. Daraus lassen sich neun Ziele und 18 Strategien ableiten. Dazu gehört die «Förderung von strukturoptimierenden Projekten», wie es im Papier auf gut Amtsdeutsch heisst. Gemeint sind etwa Anreize für Gemeindefusionen. Priorität haben dabei die Sekundarschulen. Hier sieht die Regierung Handlungsbedarf.

Ein weiteres Ziel sind «attraktive Rahmenbedingungen für Familien». Aber auch für die Wirtschaft soll Ausserrhoden ein verlässlicher Partner und ein vielseitiger, dynamischer Standort sein. Bei den Unternehmenssteuern will die Regierung den Kanton «schweizweit in der Spitzengruppe positionieren». Ausserrhoder Firmen sollen ihre Gewinne möglichst in Arbeitsplätze und Innovationen investieren.

Weiter soll der Kanton die Gemeinden zur verstärkten Erschliessung von Bauland anhalten. Und mit einer aktiven Bodenpolitik will die Regierung die Entwicklung von Arealen in Dorfzentren und Industriegebieten unterstützen. Mit keinem Wort erwähnt wird die Energiewende und die Förderung von erneuerbarer Energie, zum Beispiel Windkraft. (sda)