AUSGEZEICHNET: Monika Knill ist Thurgauerin des Jahres

Die Redaktionsleitung der TZ hat Regierungsrätin Monika Knill (45) zur Thurgauerin des Jahres gewählt. Knill setzte sich für die Erhaltung des Frühfranzösisch in den Thurgauer Schulen ein.
Sie ist die neue Thurgauerin des Jahres: Bildungsdirektorin Monika Knill. (Bild: Reto Martin)

Sie ist die neue Thurgauerin des Jahres: Bildungsdirektorin Monika Knill. (Bild: Reto Martin)

Beim Thema Frühfranzösisch stand die Bildungsdirektorin mit dem ganzen Kanton im Fokus der Schweizer Öffentlichkeit. Bundesrat Alain Berset hob den Mahnfinger ob der Thurgauer Absicht, Frühfranzösisch abzuschaffen. Diesen Frühling sah es so aus, als ob der Grosse Rat diesen Affront gegenüber der Romandie – wie das Vorhaben wahrgenommen wurde – begehen wolle. Monika Knill hielt dagegen. Sie argumentierte sogar mit Napoleon III., dem «einzigen Ehrenbürger des Kantons Thurgau», um den Kantonsrat doch noch vom Frühfranzösisch zu überzeugen. Und sie schaffte es. Entgegen der Haltung ihrer eigenen Partei, der SVP. Im Grossen Rat war die entscheidende Abstimmung sehr knapp – 62 zu 60 für die Beibehaltung des Frühfranzösisch. Wir gratulieren Monika Knill. (red)

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