Ausgeglichene Budgets präsentiert

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Eschlikon Bei einem Aufwand von rund 14,2 Millionen Franken budgetiert die Politische Gemeinde für das nächste Jahr ein kleines Defizit von 37700 Franken. Ausserdem rechnet der ­Gemeinderat mit Nettoinvestitionen von rund 2,2 Millionen Franken bei einem Finanzierungsfehlbetrag von knapp 400000 Franken.

Der Sachaufwand liegt gegenüber dem Budget zum aktuellen Jahr rund 300000 Franken tiefer. Dagegen steigen die Personalkosten um knapp 180000 Franken. Grund dafür ist die neu geschaffene Stelle «Leiter Bau und Umwelt» und eine Aufstockung in den Sozialen Diensten um 30 Stellenprozente. Diese Veränderungen in der Personalstruktur ermöglichen es laut Gemeindepräsident Hans Mäder, die Qualität der komplexer werdenden Arbeit zu verbessern. Neben diesem Budget beantragt der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung im Dezember ­einen gleichbleibenden Steuerfuss von 50 Prozent.

Auch die Volksschulgemeinde will 2018 ihren Steuerfuss beibehalten. Dieser liegt aktuell bei 98 Prozentpunkten. Die Entwicklung des Steuerfusses wird davon abhängen, ob die geplante Sporthalle gebaut werden kann. Sprechen sich die Stimmbürger im Herbst 2018 für die Realisierung des Projekts aus, müsste die Schule ihren Steuerfuss ab 2023 auf 102 Prozent erhöhen. Dadurch würde das Eigenkapital nicht unter den von der Behörde definierten Tiefstwert von 1,5 Millionen fallen. In der Erfolgsrechnung budgetiert die Schul­gemeinde bei einem Ertrag von rund 9,5 Millionen einen Erfolg von 1600 Franken. Zudem plant sie Investitionen von rund 6 Millionen Franken. Der grösste Teil davon, nämlich rund 5,8 Millionen, macht der Baukredit für den Erweiterungsbau der Sekundarschule aus. Ausserdem sollen ein Schulzimmer im Schulhaus ­Bächelacker und der Spielplatz in Wallenwil saniert werden. Wegen Littering- und Vandalismusvorfällen ist zudem die Installation von Videokameras im Schulareal Wallenwil vorgesehen. (rsc)

Hinweis

Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde am 11. Dezember und Schulgemeindeversamm­lung am 4. Dezember.