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Ausflüge in Frauenfelds Grüngürtel

Ein Festival der Natur soll dieses Jahr ins Seebachtal locken. Und am Iselisberg kann man Jäger begleiten. Diese zwei Veranstaltungen von Regio Frauenfeld Tourismus umrahmen ein volles Programm der diesjährigen Tourismus-Aktivitäten.
Vogelblick auf den Nussbaumersee, Uerschhausen und Nussbaumen im Hintergrund. (Bild: pd/Donald Kaden)

Vogelblick auf den Nussbaumersee, Uerschhausen und Nussbaumen im Hintergrund. (Bild: pd/Donald Kaden)

FRAUENFELD. Ähnlich den Veranstaltungen rund um den Aussichtsturm Stählibuck im vergangenen Jahr stellt Regio Frauenfeld Tourismus auch heuer ein breites Angebot an Ausflugstips und Veranstaltungen vor – diesmal eingebettet in die grünen Weiten der Regio Frauenfeld. Die 15 zugehörigen Gemeinden und lokale Organisationen wie die Stiftung Seebachtal oder der WWF Bodensee Thurgau wurden dafür ins Boot geholt. Nebst vier spezifischen Veranstaltungen zum Thema Natur will der Tourismusverein auch bereits bestehende touristische Angebote in Erinnerung rufen.

Die Landschaft rund um Frauenfeld ist ein einmaliges Naherholungsgebiet. So führen beispielsweise die vier Panoramawege der Regio Frauenfeld über den Iselisberg und durch das Thurtal. Von März bis November werden kostenlose Exkursionen in der Allmend Frauenfeld, dem Auenschutzgebiet der Stadt, durchgeführt. Auch im Naturmuseum Thurgau zeigt sich die Fauna und Flora der Regio. Mit der Velo- und Wanderkarte «Picknick & Genuss» lassen sich die Direktvermarkter und die Regio kennenlernen. Abenteuer bietet auch eine Segway-Fahrt zum Stählibuckturm.

Festival der Natur im Seebachtal

Ein Naturjuwel stellt das Seebachtal, dessen Herzstück die drei Seen bilden. Es ist ein Vorzeigeprojekt im Bereich der Renaturierung und bietet Lebensraum für eine grosse Tier- und Pflanzenwelt. Am 21. Mai startet der erste Event, das Festival der Natur im Seebachtal. Es ist Teil einer schweizweiten Veranstaltungsreihe. Die Experten des Renaturierungsprojektes führen die Besucher rund um den See und erzählen dabei Spannendes über den Umgang mit der Natur. In Pfyn wird am 4. Juni der Biberlehrpfad nach fast 50 Jahren neu eröffnet. Am 4. Juni 1968 setzte Anton Trösch, Gründer der ersten kantonalen WWF-Sektion der Schweiz, am Hüttwilersee sechs norwegische Biber aus. Der in die Jahre gekommene Themenweg wird aktuell vom WWF Bodensee Thurgau überarbeitet und danach der Bevölkerung wieder frei zugänglich gemacht. Beim Eröffnungsfest gibt es Rundgänge mit Biberspezialisten und Interessantes über das scheue Wildtier zu erfahren. In Gachnang wird am 3. September ein grosses Sommerfest am Egelsee gefeiert. Der Egelsee ist einerseits Unesco-Welterbe und andererseits wichtig für Vögel. Am Sommerfest gibt es deshalb zwei grosse Attraktionen. Vogelschützer erzählen, warum der See so wichtig ist. Zudem werden die Vögel vor Ort beringt, und Fachleute des Amtes für Archäologie berichten Wissenswertes über die Pfahlbauten. Der Egelsee ist nicht nur ein wertvolles Biotop, sondern auch der Klärsee der Zuckerfabrik Frauenfeld. Im Herbst wird der See mit dem Wasser aus der Rübe gefüllt. Bei dieser Wasserqualität können keine Pflanzen wachsen und keine Fische leben. Das Fallwasser wird über den Winter biologisch geklärt und ab April wieder abgelassen. Dadurch kommen die Pfahlbauten zum Vorschein.

Dem Jäger auf der Spur

Der Abschluss des Naturjahres erfolgt am 25. September in Uesslingen-Buch. Dabei erfahren die Besucher Wissenswertes über Revierjagd und Wildtiere im heimischen Wald. «Dem Jäger auf der Spur» wird von der lokalen Jagdgesellschaft in Zusammenarbeit mit Jagd Thurgau veranstaltet. (red.)

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