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AUSBILDUNG: «Mit dem KV kann man auch Regierungsrat werden»

Bei der Lehrabschlussfeier des Bildungszentrums Wirtschaft Weinfelden erhielten 19 junge Kaufleute eine Anerkennungsurkunde. Regierungsrat Walter Schönholzer, einst selber KV-Lehrling, ermutigte die jungen Berufsleute.
Sie erhielten eine LAP-Anerkennungsurkunde. (Bild: Werner Lenzin)

Sie erhielten eine LAP-Anerkennungsurkunde. (Bild: Werner Lenzin)

Rektorin Renate Stieger-Bircher freute sich über die 19 Anerkennungsurkunden des Kantons Thurgau für die Note 5,3 und höher, die verliehen werden konnten. Die Rektorin forderte die jungen Berufsleute auf, sich den Begriff «junge Kaufleute» auf der Zunge zergehen zu lassen. Die Mitteilung, dass die Bestehensquote über die gesamte Lehrabschlussprüfung 97 Prozent beträgt, bei den Büroassistentinnen und den Kaufleuten mit der erweiterten Grundbildung EFZ mit Berufsmaturität sogar 100 Prozent, sorgte im Saal des Weinfelder «Thurgauerhofes» für Freude und Begeisterung. «Sie haben das duale Bildungssystem erfolgreich durchlaufen und nicht nur Theorie gelernt, sondern auch Praxis», wandte sich Regierungsrat Walter Schönholzer an die jungen Kaufleute. Diese hätten sich durchgebissen und viel Zeit in die Zukunft investiert. «Bei der enorm grossen Jugendarbeitslosigkeit in verschiedenen EU-Ländern werden Sie von vielen jungen Menschen Europas beneidet», sagte der Regierungsrat. Er erzählte zudem, dass er vor 31 Jahren auch mit abgeschlossener KV-Lehre in diesem Saal gesessen habe: «Mit der KV kann man auch Regierungsrat werden.» Er forderte die jungen Berufsleute auf, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Drei Tipps gab er ihnen mit auf den Weg: «Fordern Sie nur, was Sie selber bereit sind zu leisten. Nehmen Sie sich nicht zu wichtig und bleiben Sie offen für Neues, denn Neugier ist der Motor für Innovation.»

19 Anerkennungsurkunden und vier Auszeichnungen für die besten interdisziplinären Projektarbeiten und selbstständigen Arbeiten durfte Hannes Jeggli, Prorektor und Prüfungsleiter, zusammen mit Bernhard Friedrich, Stiftung Jungendförderung Thurgau, abgeben. Folgende Kandidaten wurden mit einem Gönnerbeitrag von 500 Franken ausgezeichnet: Claudio Helfenberger («Online-Hypotheken»), Verena Kohler («Lebensmittelindustrie»), Alena Leuch («Das duale Bildungssystem») und Sindy Rüegger («Mentales Training»). (le)

Die besten Noten erreichten folgende Personen – B-Profil: Cem Günes, 5,5, Brüggli Romanshorn. E-Profil: Martina Häberli, 5,6, Schweizer Zucker AG; Sophie Langhart, 5,5, Stiftung Kartause Ittingen. E-Profil mit BMS: Rahel Leemann, 5,6, Gemeinde Weinfelden.

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