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Aus dem Osten viel Neues mit Palkomuski

Uftakle & Abshake
Für sie hat Musik keine Wurzeln: Christoph Craviolini, Baptiste Beleffi und Matthias Honegger. (Bilder: Chris Marty/frauenfeld-events.ch)

Für sie hat Musik keine Wurzeln: Christoph Craviolini, Baptiste Beleffi und Matthias Honegger. (Bilder: Chris Marty/frauenfeld-events.ch)

Dass man in Frauenfeld Musik aus Osteuropa hört, ist selten. Am Freitag gab es im «Dreiegg» mit dem Balkanbeats-Konzert von Palkomuski Gelegenheit dazu. Für Christoph Craviolini, Akkordeonist der Band, ist die Musik offen und melancholisch. Am E-Klavier spielte Baptiste Beleffi (beide 39, Zürich): «Die Musik ist ein evolutionäres Paradebeispiel ohne definierte Wurzeln.» Bei Matthias Honegger (39, Siblingen) steht das gemeinsame Musizieren im Vordergrund und weniger die Herkunft der Musik. Der Westschweizer Pascal Lopinat (32) spielt Schlagzeug: «Für mich ist die Energie der Musik speziell, die Lust, die sie verbreitet, der Rhythmus, die Tanzmöglichkeit – und es ist auch etwas Politik drin», meint er. Auch Gitarrist Bertrand Vorpe (34, Biel) spricht französisch. Er liebt die Moll-Akkorde und die Freude der ausstrahlenden Tanzmusik. Unter den zahlreichen tanzbegeisterten Gästen waren auch Marina Hasler (29) aus Lommis und Martina Flück (26) aus Oberwangen: «Es ist mal was anderes, sehr erfrischend und bringt eine gute Stimmung», resümieren sie.

Chris Marty

www.frauenfeld-events.ch

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