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AUFZUCHT: Osterlämmer aus Herrenhof

Lammfleisch muss nicht immer aus dem Ausland kommen. Im Stall von Arthur Ziegler wachsen dieses Jahr knapp 400 Lämmer für Coop heran.
Daniela Ebinger
Arthur Ziegler inmitten seiner Lämmer. Die Aufzucht sei anspruchsvoll, aber sie mache ihm Freude. (Bild: Daniela Ebinger)

Arthur Ziegler inmitten seiner Lämmer. Die Aufzucht sei anspruchsvoll, aber sie mache ihm Freude. (Bild: Daniela Ebinger)

Daniela Ebinger

redaktion@thurgauerzeitung.ch

Im Stall von Arthur Ziegler wimmelt es von kleinen Lämmern. Einige springen im Stroh umher. In einem Abteil liegen die Kleinen eng zusammen und machen ein Nickerchen. Im Aussenbereich geniessen einige Jungtiere die zaghaften Sonnenstrahlen, die sich an diesem frühen Frühlingsmorgen zeigen. «Die kommen mir manchmal vor, als ob sie sich beim Après-Ski auf einer Terrasse sonnen», sagt Ziegler und freut sich an diesem Anblick der zufriedenen Lämmer.

Knapp 400 Tiere sind bereits reserviert und werden bei Bell für Coop in wenigen Tagen zu Osterlämmern verarbeitet. Doch bis sie abgeholt werden, verbringen die Tiere ihr kurzes Leben von rund sechs bis acht Wochen im neuen Stall von Arthur Ziegler. Dieser steht seit letztem Sommer. Der grosse, lichtdurchflutete und frei stehende Holzbau bietet Platz für knapp 600 Lämmer. «Für mich ist es sehr wichtig, dass die Tiere in einem guten Klima gesund aufwachsen können und ich ein qualitativ hochwertiges Produkt weitergeben kann», sagt der Landwirt.

Der Hund gab den Ausschlag

Auf Schafe ist er vor mehr als zwölf Jahren eher durch Zufall gekommen. Sein damaliger Border Collie liebte die Arbeit mit Schafen und so hielten bei der Familie auf dem stillgelegten Bauernbetrieb vier Schafe Einzug. Daraus entwickelte sich ein gefragtes Nischenprodukt und auf dem Betrieb wurde der Platz enger und enger. Die Nachfrage für die Aufzucht von Lämmern stieg stetig. Der gelernte Zimmermann absolvierte die Landwirtschaftsmeisterprüfung und baute einen grösseren Stall. «Der ermöglicht mir nun die Tierhaltung so auszuführen, wie ich sie gerne mache», sagt der 40-Jährige. Das Beobachten der Tiere sei sehr wichtig. Der neue Stall biete ihm einen guten Überblick. Es kämen nicht immer nur gesunde Tiere bei ihm an. Auch der Transport, zum Teil frisch von der Mutter weg, sei für die noch jungen Tiere ein enormer Stress. Dies könne gesundheitliche Folgen haben. Die Aufzucht von Lämmern sei anspruchsvoll, sagt Ziegler, aber er mache es gerne.

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