Aufräumen nach Grossbrand

STECKBORN. Auch wenn im neuen Jahr nach dem verheerenden Altstadtbrand in Steckborn aufgeräumt sein wird – die Lücke im Stadtbild bleibt erst einmal.

Gudrun Enders
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Statt Altstadthäusern findet sich nach dem Grossbrand Schutt. (Bild: Gudrun Enders)

Statt Altstadthäusern findet sich nach dem Grossbrand Schutt. (Bild: Gudrun Enders)

In Steckborn wird nach dem Grossbrand weiter aufgeräumt. «Sicher bleibt die Seestrasse bis 4. Januar gesperrt», sagt Stadtpräsident Roger Forrer. Er vermutet, dass die Hauptverkehrsader dann in der ersten Januarwoche wieder geöffnet wird. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, auch wenn die Brandermittlungen vor Ort abgeschlossen sind. «Wir haben Gegenstände sichergestellt, die nun ausgewertet werden», sagt Daniel Metzler, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau.

Bild: Reto Martin
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Grossbrand in Steckborn (Bild: Reto Martin)
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Bild: Kapo TG
Bild: Stefan Hilzinger
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Die Betroffenen entscheiden

Doch was passiert mit der Lücke in der Altstadt, die das Feuer hinterlassen hat? «Die bleibt erst einmal», sagt Forrer, «sicher bis zum Frühling.» Er könnte sich vorstellen, dass die Betroffenen zu einer Infoveranstaltung mit Denkmalpflege, Stiftung Ortsbild, Baukommission und Gebäudeversicherung eingeladen werden. «Ich vermute, dass es ein grosses Bauprojekt miteinander geben könnte. Aber die Betroffenen müssen sagen, was sie wollen.»

Die Betroffenen kämpfen im Moment mit noch elementaren Problemen. Zwar haben alle ein Dach über dem Kopf, doch wollen viele rasch wieder eine eigene Wohnung beziehen. Deshalb will die Stadt im neuen Jahr auf ihrer Homepage veröffentlichen, welche Wohnungen gesucht werden mit Grössenangaben und Preisvorstellungen.

Ruhig und professionell

Auch in dieser Phase wird in Steckborn ruhig gearbeitet. «Es ist ruhig von A bis Z», sagt Forrer. Dahinter steckt neben Glück auch viel Erfahrung, sei es, dass sich die Stützpunktfeuerwehr seit langem auf solch ein Szenario vorbereitet oder dass der Stadtpräsident auf 20 Jahre Erfahrung als Strafverfolger zurückblicken kann und damit auf reichlich Erfahrung mit Extremsituationen. Obwohl Forrer in dieser Ausnahmesituation sein eigenes Leben an die zweite Stelle rücken muss, geht es ihm gut – «dank Freunden und Familie».

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