Auf Ziörjen folgt Weibel

Die Amtszeit von René Ziörjen als Fischinger Gemeinderat ist Ende Monat vorbei. Damit geht auch seine Zeit als Präsident der Zivilschutzorganisation Hinterthurgau zu Ende.

Peter Mesmer
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René Ziörjen (rechts) übergibt sein Amt als Vorsitzender der Zivilschutzkommission an Beat Weibel. In der Mitte steht Astrid Artho, die Leiterin der Zivilschutzstelle in Sirnach. (Bild: Peter Mesmer)

René Ziörjen (rechts) übergibt sein Amt als Vorsitzender der Zivilschutzkommission an Beat Weibel. In der Mitte steht Astrid Artho, die Leiterin der Zivilschutzstelle in Sirnach. (Bild: Peter Mesmer)

FISCHINGEN. René Ziörjen, während zwei Legislaturperioden Mitglied des Gemeinderates von Fischingen und langjähriger Präsident der SP-Ortspartei Fischingen, steht seit 2008 auch als Vorsitzender der Zivilschutzkommission Hinterthurgau vor.

Nur vorübergehende Lösung

Mit dem Rücktritt von Ziörjen aus der Gemeindebehörde musste auch für das Präsidium der Zivilschutzkommission die Nachfolge geregelt werden. Bis vor kurzen fand sich aufgrund der Erneuerungswahlen in der Gemeindebehörde allerdings keine geeignete Person. Denn die Verteilung der Ressorts in den neuen Gemeinderäten erfolgte erst vor kurzem. Diese Voraussetzungen machten es für die Verantwortlichen nicht einfach, einen reibungslosen Übergang der politischen Führung des Zivilschutzes zu gewährleisten. Mit Beat Weibel, Gemeindepräsident von Bichelsee-Balterswil, hat sich nun aber eine Lösung finden lassen. Er wird diese Aufgabe allerdings nur vorübergehend übernehmen.

Nachfolger hat Erfahrung

Beat Weibel war während gut zehn Jahren Ortschef der Zivilschutzorganisation Eschlikon. Der scheidende Ziörjen sprach deshalb vergangene Woche bei der Amtsübergabe von einer optimalen Nachfolgelösung. Er wünschte Weibel gutes Gelingen, denn mit Blick auf die Neuorganisation der Thurgauer Zivilschutzregionen gebe es einiges zu tun. Weibel betonte, dass er das Amt nur so lange bekleiden werde, bis ein geeigneter Präsident gefunden sei. Er sei zuversichtlich, dass in diesem Hinblick auf die neuen Zivilschutzregionen für den Bezirk Münchwilen eine mehrheitsfähige Lösung gefunden werden könne. Primär will er sich dafür einsetzen. Schliesslich bedankte sich Ziörjen bei allen Stellen, insbesondere bei Astrid Artho für ihren stets motivierten Einsatz. Seinem Nachfolger könne er stolz eine intakte Organisation mit motiviertem Kader und ebensolcher Mannschaft übergeben. Ziörjens Dank galt sämtlichen Involvierten für die stets konstruktiven Debatten und die zielorientierte Zusammenarbeit.