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Auf den Jakobsweg für eine gute Sache

Die Wirtin der UNQ-Bar in Frauenfeld, Melanie Wenger, geht mit ihrer siebenjährigen Tochter Dana für zwei Wochen auf den Jakobsweg. Mit dieser und weiteren Aktionen will sie für ein Waisenheim in Uganda Spenden sammeln.
Thomas Geiser
Melanie Wenger, Betreiberin der UNQ-Bar, mit ihrer Tochter Dana. (Bild: Thomas Geiser)

Melanie Wenger, Betreiberin der UNQ-Bar, mit ihrer Tochter Dana. (Bild: Thomas Geiser)

FRAUENFELD. «Es geht darum, Nächstenliebe zu zeigen. Menschen zu helfen, die wenig haben, um ihnen eine Chance fürs Leben zu geben», sagt Melanie Wenger. Die Barbetreiberin setzt sich für das Schweizer Hilfsprojekt «Holy Family» ein. Das Projekt unterstützt ein Waisenhaus in Uganda. Um diesen Kindern ein Heim zu bieten, möchte Wenger in der Schweiz Spenden sammeln. Ihre Bar spielt dabei eine grosse Rolle, da sie als Treffpunkt vieler Leute dient. Diesen Samstag sowie am 2. Juli veranstaltet sie in der UNQ-Bar eine Benefiz-Jam-Session. Dabei kann jeder, der Lust hat, mit bereitgestellten Instrumenten mit anderen Musik machen. Des weiteren hat Wenger auch Kirchen angefragt, um für das Projekt Kollekten zu veranstalten. Dazu klärt sie noch ab, ob ein Projekt mit der Sekundarschule Auen möglich wäre. Letztes Jahr hat sie bereits für die Glückskette gesammelt.

Melanie Wenger möchte aber auch selber ihren Beitrag leisten und wird daher ihr Vorhaben, im Juli einen Teil des Jakobswegs zu laufen, mit einer weiteren Aktion verbinden. Spender können einen Betrag festlegen, den sie dem Hilfsprojekt für jeden gelaufenen Kilometer der Mutter und Tochter Dana geben wollen.

Crossbuggy als Hilfe in der Not

Die Reise geht von der Stadt Ponferrada in den Pilgerort Santiago de Compostela. Wenger rechnet damit, dass sie mit Dana ungefähr zweihundert Kilometer weit laufen wird. Für den Fall, das die Beine ihrer Tochter nicht mehr mitspielen, hat sie bereits vorgesorgt. Eine Firma hat den beiden einen ihrer «Crossbuggies» zur Verfügung gestellt. Dieses zweirädrige Gefährt hat einen Sitzplatz, auf dem sich das Kind bei Bedarf ausruhen kann. Ist dies der Fall, hat die Mutter den Wagen zu ziehen. Das Gefährt ähnelt einem Veloanhänger.

Entschleunigung und Glace

Als Mutter und Wirtin der UNQ-Bar hat die 31jährige Unternehmerin viel um die Ohren. Sie will ihrem hektischen Alltag für zwei Wochen entweichen. «Ich wollte schon lange einmal auf den Jakobsweg gehen, als mir aber ein Freund von seinen Erfahrungen erzählt hat, wusste ich, dass ich unbedingt gehen muss», sagt Melanie Wenger. Sie möchte sich unterwegs nur auf das Wesentliche im Leben konzentrieren. Während die Mutter die Ruhe geniessen will, freut sich ihre Tochter Dana vor allem auf die Glace von unterwegs. Wer die Temperaturen von Galicien Mitte Juli kennt, kann die Siebenjährige da nur allzu gut verstehen.

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