Auf dem See gilt ab 2014 0,5 Promille

FRAUENFELD. Der Bund schlägt vor, dass ab 2014 auf Schweizer Gewässern für Sport- und Freizeitschiffe die gleichen Promillegrenzen gelten sollen wie im Strassenverkehr. Demnach gelten Führerinnen und Führer von Schiffen ab 0,5 Promille als fahrunfähig.

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FRAUENFELD. Der Bund schlägt vor, dass ab 2014 auf Schweizer Gewässern für Sport- und Freizeitschiffe die gleichen Promillegrenzen gelten sollen wie im Strassenverkehr. Demnach gelten Führerinnen und Führer von Schiffen ab 0,5 Promille als fahrunfähig. Das gleiche gilt für Personen, die sich an der Führung beteiligen oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausüben. Mit dieser Neuerung in der Binnenschifffahrtsverordnung ist der Regierungsrat grundsätzlich einverstanden, wie er in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund schreibt.

Wie es National- und Ständerat beschlossen haben, wird das Verbot des Kitesurfens aus dem Jahr 2001 aufgehoben. Der Bund wird damit verpflichtet, die nach Ansicht des Regierungsrates sinnvolle Regelung von speziellen Zonen für das Kitesurfen, die auch auf dem Bodensee und Untersee gelten, aufzuheben. Künftig sind die Kantone gezwungen, mittels Verboten das Kitesurfen in gewissen Gebieten zu untersagen, was zweifellos mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden sein wird.

Nicht nachvollziehbar ist für den Regierungsrat die neue Regelung, dass das Auslaufen bei unsichtigem Wetter ohne die erweiterte Ausrüstung nicht mehr erlaubt sein soll. (red.)