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Auch die dritte Raiffeisenbank sagt Ja zur Fusion

Rickenbach-Wilen Nachdem die Raiffeisenbanken von Dussnang-Fischingen und Sirnach bereits eine Woche zuvor Ja zur Fusion sagten, folgte am Freitagabend die Raiffeisenbank Rickenbach-Wilen als Dritte im Bunde.

Über diese «gelben Karten» freute sich der Verwaltungsrat. Als um 21.10 Uhr in der Aula des Sekundarschulzentrums Ägelsee in Wilen zur Abstimmung in Sachen Bankenfusion geschritten wurde, reckten nicht weniger als 471 Personen ihren gelben Wahlzettel bejahend in die Höhe; elf Genossenschafter lehnten die Fusion ab. Für ein erfolgreiches Zusammengehen der drei Raiffeisenbanken zur neuen Raiffeisen Regio Sirnach mit Sitz in Sirnach war eine Zweidrittelmehrheit von 322 Stimmen notwendig. Der Versammlung wohnten 517 Genossenschafterinnen und Genossenschafter mit total 530 Stimmen bei. Der neue Verwaltungsrat der Raiffeisen Regio Sirnach setzt sich aus den folgenden Personen zusammen: Alfons Brühwiler, Marc Ledergerber, Ruedi Brunschweiler (Aktuar), Daniel Wild (Präsident), Markus Bürgi (Vizepräsident) und Jürg Jelinek; neuer Bankleiter ist ab dem 1. April Eric Bischofberger.

Bessere Beratungen, solidere Finanzbasis

Zuvor hatte der Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Rickenbach-Wilen, Daniel Wild, ausführlich dargelegt, warum die Fusion mit den beiden anderen Raiffeisenbanken nicht nur «historisch», sondern fürs eigene Geschäft weitblickend sei. So hätten der Beratungsaufwand, die regulatorischen Bestimmungen und die Anforderungen an die Eigenmittel mittlerweile ein Ausmass angenommen, das eine einzelne Bank mit 200 bis 300 Millionen Franken Bilanzsumme kaum mehr allein schultern könne. Die neue Raiffeisen Regio Sirnach verfüge mit einer Bilanzsumme von 800 Millionen Franken hingegen über ein solides finanzielles Fundament, das auch dann halten werde, wenn die Zinsmarge weiter unter Druck geraten und die Kosten für die Liquidität der eigenen Bank weiter steigen sollten. Für die Kunden und das Personal der Raiffeisenbank Rickenbach-Wilen werde sich nichts ändern: «Die Standorte bleiben und die Mitarbeitenden haben auch in der neuen Bank eine interessante Aufgabe.»

Viel Lob und Applaus für Joe Schönenberger

Nicht mehr im gleichen Job wird der bisherige Vorsitzende der Bankleitung, Joe Schönenberger, sein. Der 70-jährige tritt auf eigenen Wunsch ins zweite Glied zurück und wird für die Raiffeisen Regio Sirnach als Firmenkundenberater tätig sein. In den 32 Jahren, die Joe Schönenberger als Bankleiter aktiv war, stieg das Eigenkapital der Bank von 2,2 auf 24 Millionen Franken. Darüber hinaus habe Schönenberger nicht nur als Finanzfachmann, sondern auch durch seine soziale Einstellung und sein Engagement für die Bank, deren Kunden und Mitarbeitenden als Vorbild geglänzt. «Es ist schön zu sehen, dass es noch Leute in Führungspositionen gibt, die das Wohl der Bank und ihrer Kunden über das eigene stellen», sagte Wild und löste damit kräftigen Applaus aus. (art)

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