Armbrust: Der Nachwuchs bleibt das Sorgenkind

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Schiesssport Die Thurgauer Armbrustschützen trafen sich in Siegershausen zu ihrer 109. Delegiertenversammlung, unter ­ihnen auch Grossratspräsident Gallus Müller und Regierungsrat Walter Schönholzer. Verbandspräsident Roland Ravelli erwähnte, die Thurgauer Armbrustschützen hätten im 2016 bei diversen Wettkämpfen hervorragend abgeschnitten, heisst es in einer Mitteilung. Die erfolgreichsten Schützinnen und Schützen wurden für ihre grossartigen Leistungen mit Präsenten geehrt. «Auch in der Saison 2017 sind mit Buhwil-Neukirch, Bürglen, Frauenfeld und Neuwilen vier Vereine in der obersten Kategorie der Schweiz vertreten.»

Das grosse Sorgenkind sei aber nach wie vor der Mitgliederrückgang und der ausbleibende Nachwuchs. Trotz grosser Anstrengungen in den Sektionen gelang es bisher nicht, diesen unerfreulichen Abwärtstrend zu stoppen. So habe die Förderung des Nachwuchses weiterhin oberste Priorität.

In der kommenden Saison 2017 stünden nebst den traditionellen Schützenfesten von Buhwil-Neukirch, Frauenfeld und Sulgen auch jenes in Bürglen an. Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz werden erwartet. Der Armbrustschützenverein Bürglen wird 125 Jahre alt und feiert dieses Jubiläum im Juni an zwei Wochenenden. (red)