Armasuisse bereitet neue Allmendregeln juristisch vor

Die Armasuisse bereinigt die Verbotsregeln auf der Frauenfelder Allmend. Damit legt sie die Grundlage der neuen Benutzungsordnung.

Thomas Wunderlin
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FRAUENFELD. Die richterlichen Verbote auf der Frauenfelder Allmend sollen in nächster Zeit angepasst werden, wie Armasuisse Immobilien gestern mitteilte. In den Gemeinden Frauenfeld, Felben-Wellhausen, Pfyn und Warth-Weiningen wird Armasuisse Anpassungen der bestehenden Verbote beantragen.

Dabei geht es um unbefugtes Betreten, Befahren und sonstige unbefugte Benutzung des Waffenplatzareals. Gemeint ist insbesondere das Parkieren ausserhalb der markierten Parkplätze, das Aufstellen von Zelten und das Ablagern und Einwerfen von Schutt und Abfällen sowie das Anzünden von Feuern.

Damit sollen die Voraussetzung für die neue Benutzungsordnung der Allmend geschaffen werden, sagte Armasuisse-Sprecherin Margrit Schwaller auf Anfrage. An der neuen Ordnung arbeiten Vertreter der Stadt Frauenfeld und des Kantons Thurgau unter Leitung der Armasuisse Immobilien seit Ende 2011. Umgesetzt wird sie voraussichtlich Mitte 2013. Autos sollen weiterhin auf dem Areal gratis parkiert werden dürfen, sagte Schwaller. Aber nur noch auf den angewiesenen Parkplätzen.

Die Verbote bestehen nach Angaben der Armasuisse-Sprecherin bereits. Doch hätten verschiedentlich Parzellennummern geändert. Einzelne Parzellen seien nicht inbegriffen. Es werde «keine Riesenänderung» geben.

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