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ARBON: Prognose für Thurgauer

Thomas Bucheli, Leiter von SRF Meteo, sprach vor 4000 Thurgauern an den Altersnachmittagen der TKB über Wetterkunde.
Thomas Bucheli, Leiter SRF Meteo, beim Seniorennachmittag der Kantonalbank in Arbon. (Bild: Fritz Bichsel)

Thomas Bucheli, Leiter SRF Meteo, beim Seniorennachmittag der Kantonalbank in Arbon. (Bild: Fritz Bichsel)

Am Vormittag dominiert Hochnebel. Nach Mittag strahlt die Sonne. Genau das hatte Thomas Bucheli am Vorabend prognostiziert in der SRF-Sendung «Meteo». Trotzdem sagte er im Arboner Seeparksaal, er sei etwas angespannt: «Vor so vielen Leuten habe ich noch nie gesprochen.» Gegen 800 Besucher begrüsste Jürg Stäheli, Leiter der Niederlassung Arbon der Kantonalbank, zum ersten von fünf Seniorenanlässen der TKB. Für diese sind 4000 Personen angemeldet. Bucheli hat am Bildschirm bis zu einer Million Zuschauer. Persönliche Begegnung ist aber etwas anderes.

So ergeht es auch der Bevölkerung. Wetterinfos erhält sie von Gedrucktem bis zu Apps. Gefragter ist aber ein Mensch. So bleibt «Meteo» die meistgesehene regelmässige Sendung von SRF. Und das Publikum reagiert nicht nur auf Prognosen, sondern auch auf Farbnuancen im Haar von Moderatorin Sandra Boner. Ihr Chef zeigt auf, dass nicht allein die auf dem Bildschirm erscheinende Person die Wetterprognose macht. Tausende rund um den Erdball und unzählige Satelliten sammeln Daten. Bei SRF bearbeiten diese 15 Personen in Schichten von 3 Uhr morgens bis 22 Uhr und bei Bedarf auch in der Nacht. Die Abläufe in der Atmosphäre berechnen sie mit Computern.

Informative und ­unterhaltsame Wetterkunde

Das Wetter wiederhole sich nie genau, sagt Bucheli, schwanke aber vorhersehbar wie mit den Jahreszeiten. So könnten auch Bauernregeln, Hundertjähriger Kalender oder Ameisen im Muotathal ins Schwarze treffen – allerdings nur zufällig.

Den Unterschied zwischen Wetter als aktuelles Geschehen und Klima als langfristige Entwicklung erklärt der SRF-Wetterchef so: «Wenn bei Ihnen heute laute Worte fallen, ist das Wetter kein Problem. Wenn aber seit 30 Jahren laute Worte fallen, müssen Sie sich fragen, ob es bei Ihnen einen Klimawandel gab.» Das ist typisch: Der auch als Moderator geschulte Meteorologe erzielt mit Information und Unterhaltung die volle Aufmerksamkeit des Publikums während gut einer Stunde. Er bleibt danach noch bei den Thurgauern. Besonders Männer nutzen die Gelegenheit, mit Thomas Bu­cheli ins Gespräch zu kommen.

Fritz Bichsel

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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