ARA hat ausgedient

SCHLATT. Manuel Tille vom Thurgauer Amt für Umwelt, erklärte, weshalb die bestehende Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Schlatt den Anforderungen nicht mehr entspricht. Es sei langfristig günstiger, an die ARA Röti in Neuhausen anzuschliessen, als die eigene Anlage zu sanieren.

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SCHLATT. Manuel Tille vom Thurgauer Amt für Umwelt, erklärte, weshalb die bestehende Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Schlatt den Anforderungen nicht mehr entspricht. Es sei langfristig günstiger, an die ARA Röti in Neuhausen anzuschliessen, als die eigene Anlage zu sanieren. Zudem sei es die technisch beste Lösung und entlaste die Petribucht. Der Planer Stefan Hager stellte das Projekt vor. Das Abwasser wird über eine Druckleitung nach Langwiesen geführt und in Feuerthalen in die Kanalisation eingeleitet. Regenklärbecken, Betriebsgebäude und Stapelbehälter für Schlamm der bestehenden ARA werden weiterhin benutzt. Die Einkaufskosten betragen netto 875 000 Franken, der Umbau etwa 655 000 Franken. Dazu kommen jährliche Unterhalts- und Betriebskosten von 146 000 Franken. Engel bemerkte, dass auch eine neue Anlage aufgrund der steigenden Anforderungen bald wieder an ihre Belastungsgrenze käme. Es wurde kritisiert, dass die Gemeinde ihren Einfluss auf die Abwasserentsorgung aus der Hand gibt. Ueli Ammann bezweifelte die Kosten: «Nichts wird billiger, wenn etwas zusammengeschlossen wird». Nach einer über einstündigen Diskussion genehmigte die Versammlung die Kredit mit grossem Mehr. (gün)