Anstieg und Rückgang verläuft parallel zum Phosphatgehalt

Ab den 1960er-Jahren stieg mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Phosphatgehalt im Bodensee stark an. Dies erhöhte das Nahrungsangebot der Fische und liess die Bestände vieler Arten stark ansteigen.

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Ab den 1960er-Jahren stieg mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Phosphatgehalt im Bodensee stark an. Dies erhöhte das Nahrungsangebot der Fische und liess die Bestände vieler Arten stark ansteigen. Mit dem späteren Ausbau der Abwasserreinigungsanlagen, dem Verbot von Phosphat in Textilwaschmitteln und der Ökologisierung der Landwirtschaft konnte der Phosphatgehalt deutlich gesenkt werden. Heute liegt dieser wieder fast beim nährstoffarmen Urzustand des Bodensees. Das widerspiegelt sich bei den Fangerträgen. Im Jahr 2013 zogen die Berufsfischer insgesamt 465 Tonnen Fische aus dem Obersee. In den 1970er-Jahren lag der Spitzenwert bei rund 1900 Tonnen. (sme.)

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