Anschluss an Thurtalachse?

Über Inhalte des Agglomerationsprogramms Kreuzlingen-Konstanz liegen keine Informationen vor. In diesem Rahmen würden regionale Verkehrsführungen diskutiert, schreibt der Kreuzlinger Stadtrat zur parlamentarischen Anfrage von Walo Abegglen.

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Über Inhalte des Agglomerationsprogramms Kreuzlingen-Konstanz liegen keine Informationen vor. In diesem Rahmen würden regionale Verkehrsführungen diskutiert, schreibt der Kreuzlinger Stadtrat zur parlamentarischen Anfrage von Walo Abegglen. Als konkretes Beispiel erwähnt er jedoch eine Verbindung zwischen dem Autobahn-Grenzübergang Konstanz-Kreuzlingen und Amriswil, «also ein direkter Anschluss der A7 an die Thurtalachse». Diese Variante werde vom Stadtrat favorisiert.

«Der Bezirk Kreuzlingen steht aber unter zeitlichem Druck, seine Verkehrslösungen in den kantonalen Richtplan einbringen», schreibt der Stadtrat. Der Kanton warte nun bis zum Spätherbst den Vorentscheid des Agglomerationsprogramms über eine Verbindung nach Amriswil ab. Im übrigen habe der Bund eine seeferne T13 nach wie vor in seiner Planung und würde sie auch finanzieren.

Ueli Hofer, Chef des kantonalen Amtes für Raumplanung, erklärt den Sachverhalt. «Der Kantonale Richtplan hat in diesem Jahr eine so genannte technische Vernehmlassung bei Amtsstellen und Behörden durchlaufen.» Im Raum Kreuzlingen habe er noch keine Verkehrslösung enthalten. Die Vernehmlassung habe der Vorbereitung der öffentlichen Bekanntmachung gedient. «Dafür sollte die Verkehrslösung des Agglomerationsprogramms abgewartet werden.» (ho)

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